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Wer ist auf einem guten Weg?

In der Oberliga Baden-Württemberg wollen der Sport- und Gesangverein Freiberg, der FSV 08 Bissingen und vor allem die Stuttgarter Kickers in die Regionalliga. Auch der FC 08 Villingen und der FC Nöttingen, trotz den finanziell schlechten Erfahrungen vor einigen Jahren, rechnen sich weiterhin Chancen aus. Die Stuttgarter Kickers sind finanziell nicht auf Rosen gebettet und müssen mittelfristig zumindest in die dritte Liga, weil dort höhere Einnahmen generiert werden können. In der Zuschauergunst ist der ehemalige Bundesligist in der Oberliga einsame Spitze. Zu den bisher neun Heimspielen kamen 25.800 Zuschauer ins Gazi-Stadion, das sind im Schnitt 2.866. Zum Vergleich: Zu den neun Heimspielen des Bahlinger SC kamen nach Vereinsangaben 5.200 Besucher, das sind durchschnittlich 578. Der FC 08 Villingen will bis zum Trainingsauftakt am 11. Januar 2019 nach wie vor drei Neuzugänge präsentieren. "Wir werden das in aller Ruhe machen, denn die Neuen müssen exakt passen", sagt der Sportvorstand. Bisher bester Oberligatorschütze ist der Freiberger Marcel Sökler, mit 19 Treffern. Wieder ein Vergleich: Die besten Bahlinger Santiago Fischer und Tobias Klein haben jeweils achtmal getroffen. Die vier südbadischen Mannschaften haben mit dem Abstieg wohl nichts zu tun, das ist eine gute Nachricht. Die Saison wird am 16. Februar 2019 fortgesetzt.

In der Verbandsliga Südbaden kommt es zum vorhergesagten Duell zwischen dem Freiburger FC und dem 1. FC Rielasingen-Arlen. Ausgang: Offen! Daß noch eine weitere Mannschaft ernsthaft mitmischen kann, ist unwahrvierscheinlich. Beide Mannschaften haben die überragenden Torjäger in ihren Reihen. Nedzad Plavci hat für den 1. FC Rielasingen-Arlen siebzehn Mal getroffen, fünf davon sind Elfmeter, Marco Senftleber hat für den Freiburger FC sechzehn Tore geschossen. Nach unseren Aufzeichnungen. Auch an den besten Zuschauerzahlen waren diese beiden Mannschaften beteiligt. 880 kamen zum Spiel 1. FC Rielasingen-Arlen gegen den SC  Pfullendorf und 750 zu der Partie FC Auggen gegen den Freiburger FC. In der Verbandsliga wird die Saison am 9. März 2019 fortgesetzt.

In der Landesliga Staffel 2 gilt der SV Weil nach wie vor als erster Anwärter auf den direkten Aufstieg, auch wenn aus den letzten sechs Spielen nur acht Punkte geholt wurden. Nach der Saison 2013/14 ist der SV Weil als Fünftletzter zusammen mit dem VfR Hausen, SC Wyhl, SV Stadelhofen und dem FV Schutterwald aus der Verbandsliga abgestiegen. Seither blieben die Aufstiegsbemühungen des früheren Oberligisten und Pokalsiegers erfolglos. Jetzt könnte sich die lange Aufbauarbeit mit vielen eigenen A-Junioren auszahlen. Wichtiger Baustein in der Weiler Mannschaft ist Almin Mislimovic, der bereits vierzen Tore auf seinem Konto hat. Wer hat außerdem noch Chancen? Vor allem der Freiburger FC II und überraschend auch der Aufsteiger FC Teningen, nur vier Punkte hinter dem SV Weil. Da freut sich Heinz Hodel, der ehemalige Regionalliga-Stürmer beim FC Emmendingen, natürlich ganz besonders. Seine Enkel Tom Hodel und Stephan Stübbe sind ganz wichtige Stützen in der Teninger Mannschaft. Stephan Stübbe ist mit elf Treffern nach Fabio Saggiomo zweitbester Torschütze, Tom Hodel hat bereits unverbindlich beim SC Freiburg geprobt. Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm! Ab und zu wird Heinz Hodel auch einen Tipp parat haben. Und plötzlich rechnet sich auch der FV Herbolzheim noch gute Chancen aus, der aus seinen letzten acht Spielen immerhin sechzehn Punkte geholt hat. Thomas Bober will zwar nach Rheinhausen, dafür kommt der Ex-Bahlinger Mirco Barella immer besser in Schwung. Auch hier wird die Saison am 9. März 2018 fortgesetzt.