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„Der Bock ist umgestoßen!“

Neuer Trainer, neues Glück für den FC Emmendingen


Der Keeper der Gastgeber Jan Reinbold pariert hier einen Elfer

Der FC Emmendingen gewann das erste Punktspiel nach dem Trainerwechsel beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer SV Mundingen mit 2:1 (1:0) insgesamt gesehen verdient, weil die Mannschaft von Mario Rombach die etwas besseren Torchancen hatte. In spielerischer Hinsicht sahen die gut 500 Besucher, darunter der OB, bei beiden Mannschaften noch Luft nach oben. Der FC Emmendingen präsentierte sich gegenüber den vorhergehenden Spielen in jeglicher Hinsicht stark verbessert und kann dem nächsten Spiel gegen den Bahlinger SC II nun gelassener entgegen sehen. Trainer Karsten Bickel bescheinigte seiner Mannschaft eine schwache erste Halbzeit, danach sei es wesentlich besser geworden. Für ihn wäre ein Unentschieden ein gerechtes Ergebnis gewesen. Der SV Mundingen (Kai Vogel) und später auch der FC Emmendingen (Marko Radovanovic) scheiterten mit einem Foulelfmeter jeweils am Torhüter. Für den FC Emmendingen traf Torjäger Marko Radovanovic zweimal, für die Platzherren erzielte Timon Graf den Anschluß. In den folgenden Spielminuten reichte es jedoch nicht mehr zum Ausgleich.

OB Stefan Schlatterer beim Stadtderby
Die Spieler und Fans des SV Mundingen waren nicht immer mit den Entscheidungen von Schiedsrichter Leroy Gallus aus Freiburg einverstanden. Objektive Zuschauer bescheinigen ihm jedoch eine ordentliche Leistung. Martin Jäger, der frühere Torwarttrainer des FC Teningen, konnte die Platzherren jedoch beruhigen: "Nur 1:2 gegen den ehemaligen Oberligisten, das kann sich doch sehen lassen!"
Vor dem Anpfiff wurde Sportrichter Claudio La Malfa, der in der zweiten Mannschaft des SV Mundingen gespielt hat, zu den Alten Herren verabschiedet.

Rolf Buselmeier Sponsor der beiden Vereinen mit Fritz Karcher (links)


Das Interims-Trainertrio des FCE: Die ehemaligen FCE-Spieler Mario Rombach (rechts) und Christian Rees (links) und der bisherige Co-Trainer Marc Binder.
Fotos Fritz Zimmermann