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Einnahmeverluste ausgleichen

Der Zweitligist Karlsruher SC plant eine Beteiligung ohne Börsennotierung bereits ab einer Aktie von 24 Euro. Ziel sind die Mitglieder und Fans, aber auch Investoren sollen Aktien erwerben können. Mit dem Aktienverkauf will sich der Verein finanziell stabilisieren um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein und Einnahmeverluste durch die Corona-Krise abzufedern.

Keine Existenzangst plagt dagegen den SC Hessen Dreieich, unlängst für eine Saison in der Regionalliga. Der von einem einheimischen Unternehmer gesponserte Club denkt bereits an die Zeit nach der Corona-Krise, denn dann werden die Fußballer ausgegliedert. Der aktuelle Hessenligist soll Anlaufstelle für junge, talentierte Fußballer aus dem Ausland werden, die unter Profibedingungen trainieren sollen. Der Antrag dafür liegt dem Hessischen Fußballverband bereits vor.

"Spieler die vom Fußball leben wollen, sind bei uns deplatziert", sagt der Sportchef eines Verbandsligisten. In Zukunft seien manche Vereinsvorstände gefragt, ihre Spielerpolitik zu überdenken.