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Der Lehrgang startete am Samstag, den 24.03.18. Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen insgesamt etwa 40 Schiedsrichter zusammen. Standort war das Landesleistungszentrum Berlin am Wannsee.
Samstagabend vermittelte uns ein Mentalcoach aus Berlin seine Erfahrungen, wie man einen positiven ersten Eindruck vermittelt.

Der Sonntag bestand hauptsächlich aus Trainings-und Laufeinheiten. Neben dem Morgensport um 06:30 Uhr, welcher sich durch die gesamte Woche zog, absolvierten wir ein Laufstiltraining und eine Abseitsschulung mit sehr genauer Auswertung des Regionalligaschiedsrichters Philipp Kutscher aus Berlin und dem Schweizer Michael Lüthi, welcher bis zur zweiten Schweizer Liga aktiv war.

Am Montag stellte sich ein Regionalligatrainer aus Berlin vor und hielt ein spannendes Referat zum Thema Außenwirkung. Er erzählte uns, wie Spieler in den verschiedensten Situationen über Schiedsrichter denken, was er von dem Ehrenamt hält und was für ihn einen guten Schiedsrichter ausmacht. Am Abend kam FIFA-Schiedsrichter Felix Zwayer zu Besuch und referierte zum Thema „Aus dem Jugendkader in die Champions-League“. Felix berichtete über seinen Weg an die Spitze und schilderte uns, was neben einer guten Leistung auf dem Platz zu einer positiven Entwicklung eines Schiedsrichters dazu gehört. Wir bekamen Einsichten in seine Vor-und Nachbereitung von Spielen, seinen Umgang mit Fehlern und seiner Einteilung Beruf/Schiedsrichterei/Privates.

Am Dienstag besuchten wir FIFA-Schiedsrichter Jonas Erikson, welcher im Berliner Hotel „Intercontinental“ untergebracht war. Er erzählte uns von seinen Begegnungen mit den besten Spielern der Welt und den positiven und negativen Erfahrungen aus seiner Kariere. Er leitete am Abend das Spiel Deutschland gegen Brasilien im Olympiastadion, wo wir ebenfalls anwesend waren.

Der Mittwoch stand ganz unter kulturellen Vorzeichen. Wir fuhren mittags durch die Stadt und machten eine Berlin-Rally. Am Abend besuchten das Musical „Ghost“. Am Donnerstag besuchten uns 2.Liga-Schiedsrichter Lasse Koslowski und FIFA-Assistent Jan Seidel. Lasse machte mit uns einen Konformitätstest und Jan referierte zum Thema „Der Assistent-Mit-und Zusammenarbeit“. Am Abend ließen wir den Lehrgang gemeinsam ausklingen und feierten gemeinsam. Am Freitag wurden die Koffer gepackt und nach einer Lehrgangsauswertung mit einer Rückmeldung an jeden einzelnen Schiedsrichter traten wir die Heimreise an.

Insgesamt bleiben nur positive Erinnerungen an den Lehrgang. Solch ein unglaublich effektives und lehrreiches Programm, wie die Leiter Rasmus Jessen und Jens May zusammenstellten, wird jedem der Schiedsrichter eine große Hilfe für den weiteren Weg sein!
SÜDBADISCHER FUSSBALLVERBAND e.V.
Steffen Fante
Schriftführer VSA

Auf Einladung des DFB durften unsere Schiedsrichterinnen Sina Gieringer und Noemi Topf am 21. März nach Duisburg reisen, um beim dortigen U16 Juniorinnen Länderpokal in der Sportschule Wedau die Schiedsrichterinnen des SBFV zu repräsentieren. Das alljährliche Turnier im Ruhrpott dient der Sichtung von Spielerinnen für die U16 Juniorinnen- Nationalmannschaft und es spielen dazu alle Verbandsauswahlen gegeneinander. Die Schiedsrichter- Abteilung des DFB nutzt diese Gelegenheit immer für einen zentralen Lehrgang, bei dem die geballte Kompetenz der Elite- Kommission als Beobachter vertreten ist, unter der Leitung von DFB Lehrwart Lutz Wagner. Ihm zur Seite standen diesmal die ehemaligen FIFA Referees Rainer Werthmann und Anja Kunick, sowie Simone Horn, Moiken Wolk, Doris Kausch und Bernd Domurat. Bei jedem Spiel stand das jeweilige Gespann unter Beobachtung und wurde im Nachhinein genauestens analysiert, z.T. mit Videoszenen. Die Zusammensetzung der Gespanne war jeden Tag unterschiedlich.

Nach einer langen Anreise wurden alle Schiedsrichterinnenvon der Lehrgangsleitung begrüßt und man lernte sich gegenseitig etwas kennen. Ebenso gab es erste Anweisungen zu den Ausführungsbestimmungen und Erwartungshorizontender Beobachter, damit die Regeln von allen gleich ausgelegtwerden. Anschließend trafen sich alle zum gemütlichen Beisammensein und es wurden Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht. 

Tags darauf startete das Turnier und Sina und Noemi durften jeweils zwei Mal winken, also als Assistentin bei Spielen an der Linie stehen. Beide erledigten ihre Aufgabe fehlerfrei und bekamen dementsprechend gute Noten. Am Abend fand die offizielle Eröffnungsfeier durch das Organisationsteam statt, bei der alle Spielerinnen, Schiedsrichterinnen, Kameraleute und Sichter teilnahmen und von der U16 Juniorinnen- Nationaltrainerin begrüßt wurden. 

Am Freitag waren unsere südbadischen Vertreterinnen als Schiedsrichterinnen eingeteilt, Sina bei der Partie zwischen Sachsen- Anhalt und Württemberg und Noemi im Topspiel des Tages bei Westfalen gegen Baden. Leider waren beide Spiele qualitativ nicht gerade hochwertig, sodass sie sich nicht auszeichnen konnten. Trotzdem erledigten sie ihre Aufgaben zuverlässig und fehlerfrei.

Für den nächsten Tag war Sina erneut bei zwei Spielen als Assistentin eingeteilt und machte ihre Sache sowohl bei der Partie Mittelrhein - Rheinland, als auch beim Spitzenspiel Westfalen - Berlin sehr gut. Noemi durfte die Begegnung zwischen der U16 Nationalmannschaft der Niederlanden und dem Niederrhein leiten und bekam ebenfalls ein sehr positives Feedback. In diesem Spiel schenkten sich die Mannschaften nichts und es wurde sehr zweikampfbetont gekämpft. Abends fand bereits die offizielle Abschlussveranstaltung aller Beteiligten statt bei einem leckeren Buffet.

Der letzte Tag begann früh für Sina als Assistentin und Noemi als Schiedsrichterin. Beide erwischten leider erneut relativ höhepunktearme Spiele ohne große Anforderungen. Direkt im Anschluss gingen sie jeweils einen Platz weiter um zu pfeifen bzw. zu winken. Diese letzten Spiele waren geprägt durch die nachlassende Kraft der Spielerinnen und stellten die zwei vor keine Herausforderungen. Nach einer schnellen Dusche und einem noch schnelleren Mittagessen trafen sich alle Referees zur letzten gemeinsamen Besprechung und jede Schiedsrichterin bekam ein individuelles Feedback über ihre Präsentation im Verlauf des Länderpokals. Sowohl Sina als auch Noemi bekamen überaus positive Rückmeldungen und fuhren im Anschluss zufrieden, versorgt mit vielen wertvollen Tipps und mit angenehm schmerzenden Muskeln Richtung Heimat.
Steffen Fante


Einen ganz besonderen Referenten durfte die Schiedsrichtergruppe Freiburg Ost im März-Lehrabend begrüßen. Dank der Initiative des Gruppenobmanns Matthias Fesenmeier referierte der ehemalige FIFA und Bundesliga Schiedsrichter Knut Kircher über das Thema "Jede Entscheidung macht Dich 'reicher', sei mutig!"

Fast alle Schiedsrichter der Gruppe Ost und viele Gasthörer folgten der Einladung zu diesem außerge-wöhnlichen Lehrabend. Einen Eindruck seiner raumfüllenden Persönlichkeit konnte man während sei-nem Vortrag gewinnen, die nicht zuletzt durch sein Schiedsrichteramt geprägt wurde. Interessiert wie selten verfolgten erfahrene, ebenso wie neue/junge Kameraden den Ausführungen zum obengenannten Thema, das er anhand vieler Beispiele aus Privat- und Berufsleben als auch seiner Schiedsrichtertätigkeit näher brachte.

So konnten die Zuhörer einen Einblick in den belastenden Alltag eines Schiedsrichters im Profifußball gewinnen. Anders als Profifußballer musste Knut Kircher parallel seinen Beruf in der Entwicklungsabteilung der Daimler AG (ausgeführt) ausführen. Zu zahlreichen nationalen und internationalen Spielen abberufen hatte der dreifache Familienvater die drei Lebensbereiche unter einen Hut zu bringen. Für jeden Fußballfan nachvollziehbar ist somit auch die Reaktion seiner Frau nach Bekanntgabe der Nominierung für das Topspiel Bayern - Dortmund, die ein "Warum ausgerechnet du?" äußerte und auf die unfassbare mediale Präsenz zu diesem Spiel abzielte. Eben dieser medialen Präsenz ist auch die Einschätzung ob ein Wochenende gut war geschuldet. Erst wenn Montagabend ohne Erwähnung der Spielleitung, alle Printmedien veröffentlicht, TV-Expertenstammtische gesendet und die Arbeitskollegen keine E-Mails mit "Danksagungen" versendet haben, kann man von einem guten Wochenende sprechen.

Mit Spielszenen aus einigen seiner geleiteten Spiele stellte er auch die Schwierigkeit der Entscheidungs-findung in Bruchteilen einer Sekunde heraus und ergänzte die Freiheitsgrade der Regelauslegung, die auch in der ersten Fußballbundesliga vorherrschen. So können Medien ein "Verschonen" von Sündern zwar das oft angepriesene Fingerspitzengefühl feiern, die Schiedsrichterverantwortlichen hingegen dies aber, insbesondere aufgrund der Vorbildwirkung für Amateurklassen, verurteilen. Wie oft hat man schon Sätze mit, "Aber gestern in der Bundesliga...", gehört und hatte trotz korrekter Regelaus-legung in der Amateurklasse Probleme Akzeptanz zu finden, da "die Großen" einen Fehler vorgelebt haben?!

Da Unterbrechungen zum Alltag eines Schiedsrichters gehören war es für den Bundesligabeobachter Knut Kircher kein Problem aufkommende Fragen direkt zu beantworten. Gerade zum Videobeweis hatte er einige Insiderinformationen und konnte aktuelle Stimmungsbilder der Bundesligaschiedsrichter wiedergeben. Letztlich befürwortet er trotz Anlaufschwierigkeiten den Einsatz, da gravierende Fehlentscheidungen nicht mehr so oft vorkommen werden und die Schiedsrichter damit aus dem Fokus geraten. Schließlich sind Schiedsrichter dann zufrieden, wenn sich die Zuschauer am Ende fragen ob heute überhaupt ein Schiedsrichter anwesend war. Seine sympathische Nahbarkeit wurde auch beim anschließenden Abendessen mit der Gruppenvor-standschaft bestätigt. Leider können wir nicht jeden Monat solch eine Legende zum Lehrabend begrü-ßen, sind uns aber sicher, dass auch dieser von Knut Kircher erlebte Traum Ansporn für junge Schieds-richter sein kann die Karriere akribisch und mit viel Leidenschaft voranzutreiben.

Im Namen der gesamten Gruppe Freiburg Ost und dem Bezirksschiedsrichter-ausschuss möchten wir an dieser Stelle nochmals Knut Kircher für den tollen Abend danken und verbleiben mit einem freundlichen AUF WIEDERSEHEN!
Dominik Kleissler / © SBFV / Bild: Andreas Nübling

Nachdem Waldkirchs derzeitiger Coach Beni Pfahler den Verein informiert hatte, seine Trainertätikeit mit Ablauf dieser Runde zu beenden, ist der FC Waldkirch auf der Suche nach einem neuen Trainer für die kommende Spielzeit 2018/2019 fündig geworden.
Die Sportlichen Leiter des FC Waldkirch, Uli Lickert und Rainer Gehring, entschieden sich für Daniel Kreisl, der derzeit den Landesligisten VfR Hausen in der 3. Saison trainiert. Zuvor war er sieben Jahre Cheftrainer beim SV RW Ballrechten-Dottingen. Mit seinem Konzept wie er trainieren und spielen lassen will und eine Mannschaft führt, überzeugte der 44jährige A-Lizenzinhaber. Er freut sich auf die Aufgabe und Herausforderung in einem neuen Umfeld im Elztal.

Karlheinz Hinn, Pressewart FC Waldkirch

Bezirkssieger Sarina Schüle (Foto FuPa), Pius Schlegel + Markus Feißt (Fotos privat)

Mit der Aktion „DANKE SCHIRI“ werden jährlich bundesweit Schiedsrichter geehrt, die nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz durch ihr großes Engagement überzeugen und beispiellos handeln. Sie sind die „wahren Helden der Kreisliga“.  Die Auszeichnungen werden in folgenden Kategorien vergeben:

-                     Schiedsrichterin
-                     Schiedsrichter Ü50
-                     Schiedsrichter U50

Heute stellen wir die Bezirkssieger des Bezirkes Freiburg vor:

Kategorie Schiedsrichterin: Sarina Schüle
Schiedsrichterin seit 2006. Leitete schon über 500 Spiele und ist als Schiedsrichterin bis zur Kreisliga A im Einsatz. Von 2012-2016 war Sarina Beisitzerin der Schiedsrichter Gruppe Süd im Bezirk Freiburg und organisierte in dieser Funktion die Weihnachtsfeier, das Sommerfest und ist damit treibende Kraft für alle Aktivitäten der Gruppe. Seit 2016 ist sie Schriftführerin der Gruppe Süd und damit auch die rechte Hand des Gruppenobmanns. Ebenfalls steht Sarina seit sieben Jahren als Patin den Schiedsrichterneulingen zur Verfügung. Auch versucht sie immer wieder Schiedsrichterinteressenten und Interessierte für das Amt des Schiedsrichters zu gewinnen.

Kategorie Schiedsrichter Ü50: Pius Schlegel
Schiedsrichter seit 1974. Leitete schon über 3.000 Spiele und ist als Schiedsrichter im Jugendbereich im Einsatz. Seit 1985 ist Pius Kassierer in seiner Gruppe Freiburg 3. Er organisiert seit über 25 Jahren sowohl das Sommerfest und die Weihnachtsfeier, sowie die Durchführung der Jahreshauptversammlung oder Kleinfeldturnier, wenn seine Gruppe an der Reihe ist. Seit 25 Jahren betreut er immer und immer wieder Schiedsrichterneulinge und steht mit Rat und Tat zur Seite. Auch für die Schiedsrichtergewinnung setzt er sich bei seiner Funktion als Kartenausgeber beim SC Freiburg immer wieder ein. Auch für ein Späßchen und Aktivitäten neben dem Schiedsrichteramt ist Pius immer zu haben.

Kategorie Schiedsrichter U50: Markus Feißt
Schiedsrichter seit 2005. Leite schon über 500 Spiele und ist momentan in der Kreisliga und als Verbandsbeobachter im Einsatz. Von 2008 - 2012 war Markus Kassierer in der Gruppe Freiburg 1. Seit 2012 ist er der stellvertretende Gruppenobmann in seiner Heimatgruppe. Zudem ist Markus als einer der Stützpunktleiter im Bezirk an der Weiterbildung von Jungschiedsrichtern maßgeblich beteiligt. Markus übernimmt seit 10 Jahren nach jedem Neulingslehrgang Jungschiedsrichter als Pate. Zudem hilft Markus den jungen Schiedsrichterkameraden beim Erstellen von Meldungen. Ebenfalls ist er als Lehrstabsmitglied des Bezirks Freiburg und damit regelmäßig als Referent unterwegs. Als Kameramann ist er zusätzlich im Bezirk und auch im Verband unterwegs und bereitet so die Spiele entsprechend auf.

Der Verbandsschiedsrichterausschuss sowie der Bezirksschiedsrichterausschuss Freiburg gratulieren zu dieser Ehrung recht herzlich.  Die Ehrung der Verbands- und Bezirkssieger findet am 15. März 2018 in der DEKRA Niederlassung in Freiburg statt.

SÜDBADISCHER FUSSBALLVERBAND e.V.
Steffen Fante - Schriftführer VSA

Armin Jungkeit in der kommenden Saison 2018/19 Cheftrainer beim FC Denzlingen

Der FC Denzlingen freut sich nach inhaltlich guten Gesprächen die Verlängerung mit Armin Jungkeit bekannt geben zu dürfen. Mit ihm sind die Weichen für eine erfolgreiche kommende Spielzeit gestellt. Wir hoffen weiterhin auf eine sehr enge, vertrauensvolle und hervorragende Zusammenarbeit. Das Trainerteam wird komplettiert durch die Assistenten Roberto Palermo und Alexander Ernst, die beide als Co-Trainer agieren werden. TW Trainer wird weiterhin Stefan Gerber sein. Die sportliche Leitung wird zukünftig Alexander Ernst gemeinsam mit Stefan Gerber übernehmen.
Durch die getroffenen Personalentscheidungen ist der FC Denzlingen für die kommende Saison ideal und vor allem noch breiter aufgestellt.

Der aktuelle Trainer Karsten Bickel aus dem Trainerduo Jungkeit/Bickel wird seinen Vertrag aus zeitlich und beruflichen Gründen leider nicht verlängern können. Dem hohen Aufwand, den man als Verbandsligatrainer leisten muss, kann er in Zukunft nicht mehr gerecht werden. Der FC Denzlingen bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und eine tolle gemeinsame Zeit. Sowohl persönlich als auch sportlich wünschen wir ihm alles Gute.

Paul Dettmar, Pressewart FC Denzlingen

Information für den Regioamateur:
Die zuletzt im Amt gewesene Jugendleitung, namentlich Kirsten Wolter und Emiliano Santeusanio, ist im Dezember des vergangenen Jahres zurückgetreten, nachdem sich zuletzt im Verhältnis zu anderen Vorstandsmitgliedern unüberbrückbare Meinungsdivergenzen offenbart haben. Beide sahen sich nicht mehr in der Lage, ihre Ämter nach den für sie geltenden Maßstäben auszuüben, so dass für sie nur noch die Möglichkeit des sofortigen Rücktritts bestand. Kirsten Wolter und Emiliano Santeusanio sehen sich zur Vermeidung von Missverständnissen und Störungen des Informationsflusses zwischen dem Verein und Außenstehenden wie beispielsweise Eltern und Institutionen veranlasst, über die Presse darüber zu informieren, nachdem sie in den letzten Tagen insbesondere von Eltern weiterhin als Jugendleitung angesprochen und mit den Anliegen der Eltern beziehungweise ihrer Kinder konfrontiert worden sind. Die Jugendabteilung wird aber nicht „ohne Kopf“ bleiben, denn Jürgen Rinderlin und Sabine Dufner werden die Aktivitäten der Jugendabteilung kommissarisch und damit vorübergehend leiten und koordinieren. Ihre Kontaktdaten finden sich auf der Homepage des FCD. An dieser Stelle danken Kirsten Wolter und Emiliano Santeusanio allen, die durch ihr Engagement zum Funktionieren des Vereins beigetragen haben.

Denzlingen, 17.01.2018
Kirsten Wolter, Emiliano Santeusanio

Am 16.12.2017 trafen sich die Aufsteiger (Schiedsrichter) zur Landesliga in der SBFV Zentrale in Freiburg, unter der Leitung von Tobias Doering. Das Stützpunkt-Treffen war gut besucht und die Schiedsrichter aus den 6 Bezirken tauschten anfangs im Plenum ihre Erfahrungen aus. Die größte Umstellung zur Landesliga: Die Zusammenarbeit mit den Assistenten und das schnellere/intensivere Fußballspiel als in der Bezirksliga.
Des weiteren haben die Aufsteiger einen Konformitätstest abgelegt. Jeder beurteilt durch Ankreuzen die von Regionalliga-Schiedsrichter Doering ausgewählten Videoszenen aus dem Profi-Bereich, aber auch bei uns Gefilmte im Verband wurden analysiert und diskutiert. Zufrieden mit den Testergebnissen und deren Besprechung, wurde der Lehrgang mit einer Fragerunde abgerundet. Alle Anliegen und Fragen konnten geklärt werden, woraufhin ein spannendes und lehrreiches Stützpunkt-Treffen beendet wurde.
Bericht von Alessandro Mac-Nelly


Unsere zwei Futsal-SR aus Südbaden waren am 16.12.2017 beim Landesauswahlturnier der Verbände Baden, Württemberg, Hessen, Bayern und Südbaden in Stuttgart um als Duo dort mitzuwirken. Sie haben jeweils zwei Spiele als SR geleitet und bei einem Spiel als 3. Offizieller die Verantwortung außerhalb des Spielfeldes gehabt. Futsal ist in Südbaden im Vergleich zu den anderen mitwirkenden Landesverbänden noch nicht so weit verbreitet. Jedoch hat dies dem Südbadener SR Duo Sandro Pinna(links) & Sven Pacher(rechts) in der Beurteilung der Spielszenen kaum Schwierigkeiten, mit Ausnahme des Stellungsspiels, bereitet. Es war ein tolles Turnier und das SR Duo bedankt sich beim Verbands-SR Ausschuss für die Nominierung und den Einsatz. Wir hoffen, dass nun weitere Einsätze in der Futsal-Regionalliga oder vielleicht auch im Austausch mit anderen Landesverbänden folgen werden.
Steffen Fante, Schriftführer VSA
SÜDBADISCHER FUSSBALLVERBAND e.V.

Chefcoach Achim Thoma bleibt ein weiteres Jahr im Simonswälder Tal.
Die SG Simonswald/ Obersimonswald und Aufstiegstrainer Achim Thoma verlängern ihre Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr bis Sommer 2019. Die Position des Co-Trainers hingegen wird neu zu besetzen sein, denn der bisherige spielende Trainerassistent Matthias Bumen wird ab nächster Saison nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung stehen.

Thoma hat im Juli 2015 die damals neugegründete Spielgemeinschaft übernommen und gleich zur Meisterschaft in der Kreisliga A geführt. Nach einem hervorragenden sechsten Platz im ersten Jahr Bezirksliga liegt die SGSO auch heuer nach der Vorrunde mit Platz acht voll im Soll.

Die sportliche Leitung der SGSO um Michael Hug, Michael Stratz und Fridolin Wehrle sind voll des Lobes für ihren Trainer, der aufgrund seiner früheren Tätigkeiten als Spieler u.a. für Waldhof Mannheim und den Bahlinger SC sowie als Trainer große Erfahrung aus höherklassigen Ligen mitbringt. "Wir sind äußerst zufrieden mit der Arbeit von Achim“ bestätigt Michael Hug „man erkennt in der Spielweise des Teams deutlich seine Handschrift und er hat eine klare Vorstellung, wie er die Mannschaft weiter entwickeln will". Michael Stratz ergänzt: "Achim geht dann in seine vierte Saison bei uns. Kontinuität auf dieser so wichtigen Position innerhalb eines Fußballvereins ist für uns sehr wichtig und mit Achim haben wir den idealen Trainer, um unsere Spiel- wie Vereinsphilosophie umzusetzen.“

Achim Thoma äußert sich so zur Verlängerung: „Wir haben eine sehr junge und motivierte Mannschaft. In den kommenden Jahren werden einige vielversprechende Nachwuchskräfte aus der eigenen Jugend dazu stoßen. Dazu halten wir – wie alle anderen Vereine auch – stets Augen und Ohren offen nach passenden externen Verstärkungen. Diese unterschiedlichen Puzzleteile zu einem harmonischen Gesamtbild zusammen zu fügen ist eine sehr spannende Aufgabe, die ich zusammen mit dem ganzen Verein, insbesondere den vielen Helfern im Trainer- und Betreuerstab, gerne angehen möchte.“

Am 05. und 05. November 2017 fand der jährliche Lehrgang für die Lehrwarte des SBFV im Sporthotel Sonnhalde in Saig statt. Die rund 50 Lehrwarte aus allen Bezirken wurden von Verbandslehrwart Andreas Klopfer auf den neuesten Stand rund um das Lehrwesen in Südbaden gebracht. Schwerpunkt der Informationen nahm die Qualifizierung jedes einzelnen Lehrwartes ein, die im Rahmen des DFB-Masterplans umgesetzt werden soll. Hier gilt es, einzelne Module in der Ausbildung und Schulung zum Lehrwart zu absolvieren, um den Zeritfizierungskriterien zu entsprechen. Nachdem der erste Teil des zweiten Tages den Bezirkslehrstäben intern gehörte, referierte danach Ulrike Cäcillia Meyer von der Firma UCM Consulting zum Thema Rhetorik, Auftreten vor der Gruppe, sowie Einbindung und Erreichbarkeit der Zuhörer. Diese Einblicke und Hinweise konnten als wertvolle Tipps für die tägliche Lehrarbeit mitgenommen werden. Mit auf dem Heimweg nahmen die Teilnemher wieder einmal lehrreiche Stunden mit viel Informationen und Unterstützung für ihre Arbeit.
Ralf Brombacher / © SBFV

Noemi Topf aus Pfaffenweiler (Bezirk Schwarzwald) hat es mittlerweile als SR-Assistentin in die 2. Bundesliga der Frauen geschafft. Der Öffentlichkeitsmitarbeiter des Verbandsschiedsrichterausschusses, Steffen Fante, sprach mit ihr über die aktuelle Frauenmisere bei den Schiedsrichterinnen.
Hallo Noemi,
im Januar 2018 starten ja wieder unsere Neulings-Lehrgänge. Seit wann bist du Schiedsrichterin und wie kamst du drauf?
Seit Februar 2010...eigentlich durch Zufall über einen befreundeten Trainer, der erzählte, dass SR "Mangelware" seien. Zu dieser Zeit war ich noch zu jung um bei den Damen spielen zu dürfen und da wir keine B- Juniorinnen- Mannschaft hatten, kam es mir gerade recht, mich wieder mehr dem Fußball widmen zu können. ...weiterlesen "Wir brauchen dringend Schiedsrichterinnen"

  • Der SBFV schult seine Futsal-Multiplikatoren in Saig.
  • DFB-Experte gibt spannende Einblicke auf überregionaler Ebene.


Wenn Stefan Weber über Futsal spricht merkt man, dass er in seinem Element ist. Weber ist beim DFB Fachmann, wenn es um den Hallensport aus Südamerika geht, der in Deutschland und auch in Südbaden langsam aber sicher an Popularität gewinnt. Aus diesem Anlass lud VLW Andreas Klopfer insgesamt 12 Schiedsrichter aus den sechs Bezirken zu einem zweitägigen Lehrgang ins verbandseigene Sporthotel in Saig ein, welche von Stefan Weber auf einen einheitlichen Stand der Dinge gebracht werden sollten. Das Ziel war klar: eine klare Regellinie für den gesamten Verband Südbaden, damit bei einem Wechsel von Bezirks- auf Verbandsmeisterschaft für die Mannschaften keine regeltechnischen Unterschiede spürbar sein sollten. ...weiterlesen "Eine Sportart mit Potential"

Fairness ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Sports im allgemeinen und damit auch des Fußballs. Vereine besitzen soziale Kompetenz, gerade das Mannschaftsspiel Fußball prägt die Entwicklung junger Menschen. Es war eine bemerkenswerte Fair Play-Aktion, die – dem Internet sei Dank – internationale Aufmerksamkeit erregte. Steffen Wohlfahrt vom FV Ravensburg (Oberliga Baden-Württemberg, früher SC Freiburg) sorgte in der Partie gegen FV Bissingen für Aufsehen, da er einen Handelfmeter absichtlich neben das Tor schoss. Ravensburg führte zu diesem Zeitpunkt knapp mit 1:0.
Steffen Fante sprach mit dem Schiedsrichter Luigi Satriano über die Aktion.

Wie fühlt man sich, wenn man als Schiedsrichter so im Blickpunkt steht?
Ich als Schiedsrichter war ja nur zweitrangig im Mittelpunkt. Bei dieser Szene ging es ja hauptsächlich um den Schützen. Mit Sicherheit ist es nicht alltäglich, dass über ein Oberliga Spiel von mir so berichtet wird und man von Freunden, Arbeitskollegen und Kunden über diese Fair-Play Aktion angesprochen wird. ...weiterlesen "FAIR IST MEHR"