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Liebe Vereinsvertreter,
Die Zeit rennt, mit großen Schritten gehen wir der Winterpause entgegen. Der Verbandstag 2019 in Denzlingen liegt fast 4 Monate zurück und es ist an der Zeit, nochmals an die dort gefassten Beschlüsse und Änderungen zu erinnern.

Wir haben für die laufende Saison ein neues Schiedsrichter-Soll verabschiedet, die es vor allem Ihnen ermöglicht, interessierte und unterstützende Personen einfacher als Schiedsrichter für Ihren Verein zu gewinnen und zu nutzen. Schon bald werden uns auch die ersten Zahlen und Fakten dieser durchgeführten Änderung einholen. Jede Spielleitung eines neuen oder vorhandenen Schiedsrichters hilft, Ihren Verein zu unterstützen. Nutzen Sie diese Änderungen und machen Sie Gebrauch von unseren angebotenen Neulingslehrgängen, die in Kürze in allen Bezirken stattfinden. Wir alle brauchen den Schiedsrichter, um unser aller geliebtes Hobby ausüben zu können.
Die entsprechenden Details und Informationen zu den Neulingslehrgängen finden Sie unter https://link.sbfv.de/werde-sr
Sie möchten für das Amt des Schiedsrichters über Ihre eigenen Kanäle werben? Kein Problem, auch hier unterstützen wir Sie gerne. Entsprechende Werbematerialien für die Schiedsrichter-Gewinnung - unter anderem auch ein Image-Film - finden Sie unter https://link.sbfv.de/werde-sr-daten
Wussten Sie schon, dass wir ab 15 Teilnehmern auch einen Lehrgang bei Ihnen vor Ort anbieten ? Schließen Sie sich mit Ihren Nachbarvereinen zusammen und organisieren Sie Ihren individuellen Ausbildungslehrgang für neue Schiedsrichter.
Sprechen Sie die verantwortlichen Personen in Ihren Bezirken gerne an, wir stehen für alle Rückfragen jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!
Sportliche Grüsse

Ralf Brombacher
Vorsitzender Verbandsschiedsrichterausschuss
Südbadischer Fußballverband e.V.
Edelmatt 10, 79400 Kandern
T: 07626/6258 M: 0171/3503621F: 07626/973977
mailto:sport@rb-kandern.de

Vom 15.11.- 17.11.2019 findet die DFB-Tagung für VSO´s, Verbandslehrwarte und ÖMIS in Frankfurt am Main statt. Neben allgemeinen Punkten wie Danke Schiri und DFB-Masterplan, wird auch über die zunehmende Gewalt gegen Schiedsrichter diskutiert werden.


Der SBFV wird vertreten durch Verbandsschiedsrichterobmann
Ralf Brombacher und Verbandslehrwart Andreas Klopfer.
Steffen Fante


Hallo Mirko,
Du warst als Schiedsrichter in Südbaden lange Jahre in der Verbands- und Oberliga Baden-Württemberg unterwegs. Wohin hat es Dich verschlagen und bist Du immer noch als Schiedsrichter aktiv?
Ich habe 2009 Südbaden in Richtung Neuseeland verlassen. Dort habe ich insgesamt 6 Jahre verbracht (Studium), bevor es mich 2014 wieder nach Europa verschlagen hat. Jetzt arbeite und wohne ich in Rotterdam bei unseren niederländischen Nachbarn. Seit meiner Rückkehr nach Europa bin ich nicht mehr als Schiedsrichter aktiv, sondern verfolge das Geschehen nur noch vorm Fernseher.
Und was machst Du beruflich?
Ich arbeite an der Erasmus Universität in Rotterdam, wo ich die neue Generation an Studenten im Fach BWL unterhalte… Hast Du noch Kontakt in die alte Heimat?
Leider nicht mehr so viel, da ich nicht so oft zu Besuch in die Heimat komme. Aber ich bin noch in mehr oder weniger regelmäßigem Kontakt mit dem ein oder anderen aus der Heimat.
Und wie war das mit der Champions-League in Ozeanien?
Ich war doch sehr positiv überrascht wie ich von den Schiedsrichtern und den Offiziellen in Neuseeland aufgenommen wurde. So hatte ich zum Beispiel das Glück dass ich während meiner Zeit in Neuseeland insgesamt vier Champions-League Spiele in Ozeanien leiten durfte. Im Rahmen dieser Ansetzungen durfte ich nach Vanuatu, Fidschi, und Tahiti reisen. Hinzu kam noch ein Vor-Qualifikationsturnier auf Tonga. Eine Reise nach Samoa musste ich leider wegen eines Terminkonflikts absagen… Was war das für ein Gefühl?
Obwohl das Niveau natürlich auf keinen Fall mit Europa zu vergleichen ist, war es ein tolles Erlebnis zur FIFA-Hymne ins Stadion einzulaufen. In Vanuatu, wo ich zweimal war, war das Stadion immer ausverkauft. Neben den gut 13000 Zuschauern im Stadion haben noch einige hundert Leute das Spiel von den Dächern und Baumen neben dem Stadion verfolgt. Da gab es schon etwas Gänsehaut.
Wo lagen die Unterschiede zwischen Neuseeland und dem DFB?
Das ist schwer zu beurteilen da ich nie wirklich im DFB Bereich aktiv war. Die Ligen sind etwas anders strukturiert als in Deutschland. Es gibt eine „National League“ – die höchste Spielklasse –, der eine fest Anzahl von Vereinen angehört. Auf- und Abstieg im klassischen Sinne gab es nicht. Der Amateur-Bereich war aber so organisiert wie ich es aus Deutschland kannte (mit Auf- und Absteigern). Was mir direkt aufgefallen ist, obwohl Fußball in Neuseeland natürlich einen anderen Stellenwert hat (in der National League gibt es selten mehr als 1000 Zuschauer), war das Schiedsrichterwesen sehr professionell organisiert. Während der Saison gab es ein bis zwei gemeinsame Trainingseinheiten pro Woche und wir mussten die Leistungsprüfung jeden zweiten Monat absolvieren, ansonsten wurden wir nicht mehr eingesetzt. Es gab auch detaillierte Trainingspläne, denen wir zu folgen hatten. Es war schon beeindruckend zu sehen wieviel Zeit und Mühe gerade die Schiedsrichter investiert haben, die auch international unterwegs waren; und das bei einer deutlich geringeren finanziellen Entschädigung als im DFB-Bereich.
Was mir auch neu war: Nach jedem Spiel mussten wir einen eigenen Bericht einreichen, in dem wir unsere eigene Leistung kritisch aufarbeiten sollten. Obwohl das natürlich immer dazu gehört, hat es durchaus geholfen einen strukturierten Prozess zu haben der die Aufarbeitung zur Routine gemacht hat. Interessanterweise wurden wir auch von den Vereinen nach jedem Spiel bewertet. Obwohl die Bewertung natürlich nicht ausschlaggebend war, gab es schon Fällen in denen diese Bewertungen auch aufgearbeitet wurden.
Mir ist auch relativ schnell aufgefallen dass deutlich mehr Wert auf die Kommunikation zwischen Schiedsrichter und Spielern auf und neben dem Platz gelegt wird. Ansonsten wurde auch schon viel mit Video-Material gearbeitet. In der Regelumsetzung gab es keine großen Unterschiede, nur dass eigentlich immer direkt den FIFA-Anweisungen gefolgt wurde und es keine eigene Auslegung der Anweisungen gab.
Dein SR-Highlight?
Da gab es einige… Neben den Einsätzen in der Champions League und einigen TV-Spielen in der „National League“ wurde ich zum Beispiel auch einmal mit der Leitung des nationalen Pokalfinales betraut. In Erinnerung geblieben ist mir auch ein Einsatz als 4.Offizieller bei einem Spiel Neuseelands gegen Jordanien oder als Schiedsrichter eines Trainingsspiels der „All Whites“ kurz vor der Abreise zur WM 2010 nach Südafrika.
Was willst Du Deinen Schiedsrichterkameraden in der alten Heimat mitgeben?
Ich denke die wissen schon selbst was sie tun müssen J Aber der Tapetenwechsel und sich aufs Neue beweisen zu müssen hatte mir damals wirklich gut getan. Drei Dinge sind mir dabei aufgefallen: (1) Was mir klar wurde war, dass man viel selbstkritischer mit seinen eigenen Leistungen umgehen sollte. Fehler habe ich fast immer bei anderen (z.B. Beobachtern) gesucht, aber oft waren es wirklich Punkte an denen ich hätte arbeiten sollen. (2) Die Spieleinteiler werden es nicht gerne hören, aber man sollte nicht zu viele Spiele machen ansonsten schleppt man sich nur noch von Spiel zu Spiele; ohne die Zeit zu haben das Spiel aufzuarbeiten und zu reflektieren. (3) Die Kommunikation mit Spielern ist wichtig, ich habe das immer unterschätzt. Klar, man muss sich nicht anbrüllen lassen, aber man kann viel erreichen wenn man auch Spielern gegenüber Respekt zeigt und bis zu einem gewissen Grad versucht auf sie einzugehen während dem Spiel. Das Wichtigste ist aber dass man die Freude am Hobby nicht verliert!
Steffen Fante, Schriftführer VSA

Neuer Trainer, neues Glück für den FC Emmendingen


Der Keeper der Gastgeber Jan Reinbold pariert hier einen Elfer

Der FC Emmendingen gewann das erste Punktspiel nach dem Trainerwechsel beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer SV Mundingen mit 2:1 (1:0) insgesamt gesehen verdient, weil die Mannschaft von Mario Rombach die etwas besseren Torchancen hatte. In spielerischer Hinsicht sahen die gut 500 Besucher, darunter der OB, bei beiden Mannschaften noch Luft nach oben. Der FC Emmendingen präsentierte sich gegenüber den vorhergehenden Spielen in jeglicher Hinsicht stark verbessert und kann dem nächsten Spiel gegen den Bahlinger SC II nun gelassener entgegen sehen. Trainer Karsten Bickel bescheinigte seiner Mannschaft eine schwache erste Halbzeit, danach sei es wesentlich besser geworden. Für ihn wäre ein Unentschieden ein gerechtes Ergebnis gewesen. Der SV Mundingen (Kai Vogel) und später auch der FC Emmendingen (Marko Radovanovic) scheiterten mit einem Foulelfmeter jeweils am Torhüter. Für den FC Emmendingen traf Torjäger Marko Radovanovic zweimal, für die Platzherren erzielte Timon Graf den Anschluß. In den folgenden Spielminuten reichte es jedoch nicht mehr zum Ausgleich.

OB Stefan Schlatterer beim Stadtderby
Die Spieler und Fans des SV Mundingen waren nicht immer mit den Entscheidungen von Schiedsrichter Leroy Gallus aus Freiburg einverstanden. Objektive Zuschauer bescheinigen ihm jedoch eine ordentliche Leistung. Martin Jäger, der frühere Torwarttrainer des FC Teningen, konnte die Platzherren jedoch beruhigen: "Nur 1:2 gegen den ehemaligen Oberligisten, das kann sich doch sehen lassen!"
Vor dem Anpfiff wurde Sportrichter Claudio La Malfa, der in der zweiten Mannschaft des SV Mundingen gespielt hat, zu den Alten Herren verabschiedet.

Rolf Buselmeier Sponsor der beiden Vereinen mit Fritz Karcher (links)


Das Interims-Trainertrio des FCE: Die ehemaligen FCE-Spieler Mario Rombach (rechts) und Christian Rees (links) und der bisherige Co-Trainer Marc Binder.
Fotos Fritz Zimmermann

„Das Aufgabengebiet ist nicht miteinander zu vergleichen“
Am 05. Juni 2019 übernahm Ralf Brombacher (Kandern) den Posten des Vorsitzenden der gesamten südbadischen Schiedsrichter. Der frühere Bundesligaschiedsrichter löste den langjährigen Verbandsschiedsrichterobmann Manfred Schätzle ab. Der Öffentlichkeitsmitarbeiter des Verbandsschiedsrichterausschusses, Steffen Fante, sprach mit Ralf Brombacher.

SF: Hallo Ralf, Du hast am 05. Juni 2019 das Amt als Verbandsschiedsrichterobmann von Südbaden übernommen. Nun sind die ersten 100 Tage vorüber. Worauf hast Du den größten Fokus gelegt?
RB: Hallo Steffen – Vor allem galt es, die bevorstehende Lehrgänge der Beobachter und Schiedsrichter der Verbandsliste schnell vorzubereiten und Anfang Juli mit allen geplanten Neuerungen und Änderungen durchzuführen, das erforderte mein Hauptaugenmerk. Weiter waren die Änderungen für den Verbandstag Ende Juli in Denzlingen so zu definieren, um die Zustimmung
der Delegierten zu erhalten, wie zum Beispiel das neue SR-Soll.
SF: Das ist ganz schön viel Neues in so kurzer Zeit. Was hat die meiste Zeit in Anspruch genommen? Was war für Dich hierbei ganz wichtig?
RB: Die Vorbereitung der Lehrgänge nahm viel Zeit in Anspruch. Ein Lehrgang mit 60 und 90 Teilnehmern ist nichts kleines, da war viel zu tun, zu organisieren und zu planen. Wichtig war mir vor allem, dass es perfekt läuft, man wird schließlich am ersten Eindruck und den ersten Taten gleich gemessen.
SF: Was macht Dir an Deiner neuen Tätigkeit am meisten Spaß?
RB: Viele Bereiche zählen hier dazu. Es ist viel Neues, auch für mich. Die Aufgabe an sich macht den Reiz aus, Dinge zu ändern, Neues auszuprobieren und die Früchte der Arbeit nach und nach zu sehen, das ist schon bemerkenswert.
SF: Was hat sich zu Deiner Tätigkeit als Bezirksschiedsrichterobmann des Bezirks Hochrhein geändert?
RB: Das Aufgabengebiet ist nicht miteinander zu vergleichen – viele Dinge über den Bezirk hinaus gilt und galt es, auf die Bahn zu bringen. Ich war an nahezu allen überbezirklichen Staffelsitzungen, habe die Änderungen vermittelt. Dazu kamen viele Dinge der Oberliga, Regionalligen und des DFB.
SF: Vermisst Du Deine Arbeit im Bezirk?
RB: Vermissen ist das falsche Wort. Ich denke schon immer mal wieder daran zurück. Die Nähe zu allen Personen ist nun eine andere, der Blickwinkel hat sich verändert.
SF: Was steht alles noch an?
RB: Nun kommen die Vorbereitungen für die weiteren Lehrgänge, vor allem die Gewinnung von neuen Schiedsrichtern und Schiedsrichterinnen. Dazu müssen wir im administrativen Bereich einiges noch angehen. Die Saison läuft, das Tagesgeschäft mit Spielbetrieb und Beobachtungen erfordert unsere Präsenz.
SF: Wie sind Deine Erwartungen für die neue Saison?
RB: Schraube Deine Erwartungen nicht zu hoch, dann wirst Du nicht zu sehr enttäuscht… heißt doch das Sprichwort. Wir wollen die Schiedsrichter wieder zur Marke machen, Qualität in der Spitze erhöhen und die Basis verbreitern. Alles wird nicht sofort klappen, doch wir werden daran arbeiten, das kann ich versprechen.
SF: Wie schaffst Du das alles zeitlich unter einen Hut zu bekommen?
RB: Das ist eine gute und berechtigte Frage – wenn ich in einer ruhigen Minute als darüber nachdenke, weiß ich das glaub als selbst nicht (lacht). Es gehört viel Enthusiasmus und Energie dazu, das kann ich versichern.
SF: Nun kommen wir auch schon zur letzten Frage, und zwar werden wir Dich auch weiterhin auf dem Platz als Schiedsrichter sehen. Hast Du hierfür überhaupt noch Zeit? Wie fühlt sich sowas an?
RB: Ich habe es wirklich vor. Ich bin noch jung und fit genug, möchte den Kontakt zur Basis auf keinen Fall verlieren. Es wird vielleicht nicht mehr so oft sein, aber mindestens ein Mal am Wochenende habe ich mir das fest vorgenommen.
Vielen Dank für das Interview.
Foto + Interview: Steffen Fante, Schriftführer VSA
SÜDBADISCHER FUSSBALLVERBAND e.V.

Das Bezirksliga-Derby um 19.00 Uhr im Elzstadion:
FC Emmendingen gegen SG Wasser-Kollmarsreute
Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen)

Der FC Emmendingen ist mit einer unerwarteten Niederlage gestartet und steht bereits leicht unter Druck. Die SG Wasser-Kollmarsreute hat ihr Heimspiel gewonnen und kann sicher befreiter aufspielen. In der Landesliga-Saison 2016/17 gewann der FC Emmendingen beide Spiele mit jeweils 1:0.
Manager Stefan Bühler: "Wir werden alles dafür tun, um zu punkten und freuen uns auf dieses Derby vor hoffentlich großer Kulisse. Sein Tipp: 2:3
Christian Rees, aktuell sportlicher Leiter beim FC Emmendingen, hat sich den Start natürlich nicht so vorgestellt. In dieser Woche wird alles analysiert und werden viele Gespräche geführt. "Gegen die SG Wasser-Kollmarsreute wird die Truppe eine ganz andere Einstellung an den Tag legen." Fehlen werden Sebastian Schmidt (Urlaub) und Felix Wolf (verletzt). Sein Tipp: 2:0
Gernot Enderle, ein großer Anhänger und Unterstützer des FC Emmendingen, feiert am Freitag seinen Geburtstag und zieht das Festmenü diesem Spiel vor. Sein Tipp: 3:1.
Ralf Kury, der Inhaber des Unterstadtlädeles in Emmendingen gibt sich diplomatisch und tippt ein 1:1.
Roland Gerber, der frühere Kabinenbeauftragte der SG Wasser-Kollmarsreute glaubt an ein 1:3.
Walter Reinbold, der frühere Vertriebsleiter der Riegeler Brauerei, hat nach dem Solvay-Spiel kein Vertrauen zum FC Emmendingen. Sein Tipp: Eine 1:3-Niederlage.
Und schließlich sieht auch Jürgen Müller, der Wirt vom "Bierkonvent" in Emmendingen, keine großen Chancen für den FC Emmendingen. Sein Tipp: Ein klares 3:0 für die SG Wasser-Kollmarsreute. Anmerkung: Einige SG-Spieler sind oft Gäste im "Bierkonvent".

Landesliga Staffel 2 um 19.15 Uhr:
SpVgg. Untermünstertal - FSV RW Stegen
Schiedsrichter: Dominik Schwind (Endingen)

Bereits am Freitag fand in Lahr das bereits zur Tradition gewordene Eröffnungsspiel in der Verbandsliga statt. Der Zuschauerzuspruch war leider eher bescheiden, denn keine 500 wollten das Spiel gegen den Kehler FV sehen. Die Verantwortlichen des SC Lahr hatten sich im gastronomischen Bereich auf mindestens 1000 Besucher eingerichtet. Staffelleiter Arno Kiechle: "Schade darum, es war ein sehr gutes Spiel!" Bis auf den SV Bühlertal und den SC Pfullendorf, der vielleicht die weite Anreise gescheut hatte, waren alle Vereine in Lahr vertreten.
Insgesamt kamen am ersten Spieltag 2050 Zuschauer, das sind im Schnitt 256. Erste Tabellenführer sind die Oberrhein-Vertreter FV Lörrach-Brombach und der Aufsteiger SV Weil, die ihre Gegner deutlich geschlagen auf die Heimreise schickten. Für den FC Denzlingen war das 0:4 im Lörracher Grütt-Park ein kleiner Fortschritt, denn am 2. Spieltag in der vergangenen Saison hieß es am Ende 0:5. Titelkandidat Offenburger FV hatte vor nur 231 Zuschauern gegen den Aufsteiger SV Bühlertal in der ersten Halbzeit große Mühe. Die Gäste führten 1:0, aber am Ende wurde der Offenburger FV mit einem 4:2-Sieg seiner Favoritenrolle gerecht. Der FC Teningen, ein anderer Aufsteiger, ergatterte gen den SV 08 Kuppenheim einen Punkt und darf durchaus von einer gelungenen Premiere sprechen. Am kommenden Samstag geht die Reise auf den einst gefürchteten Mittelberg, zum Aufstiegskollegen SV Bühlertal.

In der Bezirksliga Freiburg werden im Vorfeld die Reserve des Bahlinger SC und der FC Emmendingen als Titelkandidaten gehandelt. Die Kaiserstühler haben diese Einschätzung gegen den SV Biengen (3:0)  bestätigt. Was der FC Emmendingen seinen wenigen Anhängern im Freiburger Solvay-Park geboten hat, sieht eher nach Abstiegskampf aus. Neun Solvay-Feldspieler haben über eine Stunde ihren Gegner kontrolliert. Die beiden Tore in den Schlußminuten sorgten noch etwas für eine  Ergebniskosmetik.  Schiedsrichter Benjamin Calguly, ein Aufsteiger aus dem Glottertal, hatte Marvin Reinhardt nach einer Tätlichkeit vom Platz gestellt, seinem Emmendinger Kontrahenten jedoch nur Gelb gezeigt. Beim FC Emmendingen fehlte jegliches Konzept, das muß sich der Trainer unbedingt in sein Notizbuch schreiben.

Der Aufsteiger FC Sexau ist mit einer Heimniederlage gegen den SV Breisach in die Saison gestartet. Völlig unnötig wie Trainer Marco Ketterer feststellt. In der ersten Spielhälfte hat seine Mannschaft gegen den starken Wind gespielt und ein "Murmeltor" und einen Konter kassiert. In der zweiten Halbzeit war der FC Sexau drückend überlegen mit vielen Torchancen. Sascha Henin und Omar Kassassir verschossen jeweils einen Elfmeter. Fünf Meter daneben und fünf Meter darüber! Am kommenden Sonntag spielt der FC Sexau beim VfR Ihringen, der sein Auftaktspiel beim FC Wasenweiler deutlich verloren hat und weiterhin über große personelle Probleme klagt.

Er war ein vielseitig interessierter Mensch, sportbegeistert und stets kritischer Begleiter des regionalen Sports und auch der oft ausufernden Entwicklungen im Leistungssport. Dieter Reick verstarb vor wenigen Tagen im Alter von 81 Jahren an einer schweren Krankheit. Der pensionierte Zollbeamte hat es sich in den letzten Jahren nie nehmen lassen, solange die Gesundheit einigermaßen mitspielte, die Geschicke und Entwicklungen - vor allem beim FC Emmendingen - aktiv, am Spielfeldrand, bei unzähligen Veranstaltungen und oft im Kreis der Weggefährten aus sportlich erfolgreichen Fußballzeiten mitzuverfolgen. Hervorzuheben ist seine bedeutende und umtriebige Rolle in der „initiative 2000“, in der er sich fast ein Jahrzehnt lang für die Entschuldung des damals in einer tiefen Krise steckenden Fußballclubs unermüdlich engagierte. Auch dem FCE – Förderverein unter der Regie von Edmund Schillinger war er stets verbunden. Auch für die Funktionärsarbeit war er sich nicht zu schade; er bekleidete eine geraume Zeit das Amt des Fußball - Jugendleiters im SV Kollmarsreute. Sein Herz schlug auch – familiär bedingt - für den Tennissport. Er selbst spielte aktiv Tennis im Tennisclub Kollmarsreute, wo er die Kameradschaft zu den Senioren dieses Vereins bis zuletzt sorgsam pflegte. In den letzten Jahren, an den Rollstuhl gebunden, war dennoch seine optimistische Haltung im Umgang mit seiner Behinderung bewundernswert. Erstaunlich auch seine Informationsbreite - über den regionalen Fußball insbesondere – er kannte jeden Spielbericht und jede Tabelle der unteren Spielklassen, aus dem Emmendinger Tor, der BZ und der Zeitung zum Sonntag bezog er seine Informationen. Die FCE - Homepage und der „Regio – Amateur“ von Rolf Sammel gehörten zu seinen geliebten und selbstverständlichen Pflichtlektüren. Nie hielt er mit seiner Meinung über die schwierige Situation des FC Emmendingen Ende der 90 – er Jahre zurück. Die aktuelle sportliche Talfahrt hat ihn bis zuletzt beschäftigt und belastet. Streitbar war er, deutliche Worte fand er - gepaart mit fundierter Kenntnis der vermutlichen Ursachen und schmerzlichen Fehlentwicklungen.
Bis zuletzt hielt er Kontakt zu den einst bundesweit bekannten Regionalligaspielern, heute die „Alten Herren“ im FC Emmendingen. Seine Erzählungen von Begebenheiten aus den Regionalligazeiten des FCE, insbesondere die Spiele gegen die Bayern, damals mit Müller und Beckenbauer, sie wurden durch Dieter Reick im Kreis der FCE – Familie und auch privat im Familienkreis, immer wieder aufgefrischt. Mit ihm verliert der regionale Sport und die Stadt Emmendingen auch einen bedeutenden Zeitzeugen.
(Manfred Voßler)

Der FC Denzlingen freut sich, mit dem ehemaligen Verbandsligaspieler Stefan Kreutz einen Nachfolger für Midhat Mandzo präsentieren zu können,
welcher künftig gemeinsam mit Horst Bühler für den sportlichen Bereich (Erste Mannschaft, Förderteam, Koordination mit der Jugendabteilung) zuständig ist.

Stefan Kreutz ist Inhaber des C-Scheins und wird in Kürze den B-Schein erwerben. Am vergangenen Sonntag stellte er sich der Mannschaft vor.
Horst Bühler erwähnte in seiner Ansprache, dass wieder eine engere Zusammenarbeit zwischen den Mannschaften forciert wird. Die Kader-Planungen für die neue Saison sind im Gange, primäres Ziel ist der Klassenerhalt beider Teams.

Stefan Gerber - FC Denzlingen

Ein Fußball – Experte und „positiv Fußball – Verrückter“ wurde 80 Jahre alt
In den Medien werden sie oft beschrieben, die Millionen von Fußballsachverständigen in diesem Lande, die sich rühmen, den Fußball mit Alleinvertretungsanspruch zu verstehen, vieles und alles besser zu wissen, wenn es um das „runde Leder“, die Regeln, die Spielweise und das Können oder Versagen von Trainern, Spielern, Schiedsrichtern und Fußballfunktionären geht.
Da aber gibt es einen, der nicht in die Kategorie der Stammtisch-Theoretiker passt! Denn Dieter Rutz - eine Emmendinger Fußball-Legende - ist einer, der dieses Handwerk „Fußball“ wie kaum ein Anderer von klein auf er – und gelebt hat, der alle Stationen in Vereinen durchlaufen durfte, auf höchstem Niveau selbst gespielt hat, alle Arten von Menschen in der Sportart Fußball trainieren, Funktionäre belehren und beraten musste, auch ehrgeizigen Eltern die fußballerischen Grenzen ihrer Sprösslinge schonend, aber deutlich beigebracht hat.
Und heute, längst im Rentenalter, ist er noch fast täglich damit beschäftigt, mit unermüdlichem pädagogischem Ehrgeiz den Fußball in allen seinen Facetten von Trainingsmethoden an Kinder und Jugendliche, aber auch an Menschen mit Handicap zu vermitteln. Da gerät es fast zur Nebensache, dass er in den Sechzigerjahren als überregional bekannter Torhüter der Regionalligamannschaft des FC Emmendingen gegen die Fußballlegenden des FC Bayern München um Trainer Tschik Cajkovski, Beckenbauer und „kleines dickes Müller“ Tore verhindern sollte und dass er mit seinem Team bundesweite Bekanntschaft erlangte, deren Gründe hier nicht länger erörtert werden sollen.
Nach seiner aktiven Karriere stellte er sich – neben einem intensiven Berufsleben – ganz in den Dienst des FC Emmendingen, sei es als Jugendtrainer, manchmal sogar als „Notnagel-Übungsleiter“ für die Erste des FCE, wenn diese mal wieder in Abstiegsnöten war oder ein Wiederaufstieg aus unteren Leistungsklassen angestrebt wurde.
Wenn auch immer wieder andere, verdiente Personen im Funktionärs – und Jugendtrainerbereich des FC Emmendingen tatkräftig mitwirkten – bekanntlich werden Erfolge im Fußball immer nur im Teamarbeit erreicht - so war Dieter Rutz maßgeblich und federführend daran beteiligt, eine FC Emmendingen A-Jugend – Mannschaft Anfang der Neunzigerjahre hervorgebracht und trainiert zu haben, die in Südbaden auch einem SC Freiburg oder FC Freiburg ebenbürtig war und deren Spieler nicht nur maßgeblich den späteren Oberliga – Kader bildeten, sondern die auch heute im Leistungsbereich des Fußballs Karriere machen durften.
Interessanterweise waren vorübergehend fünf Spieler dieser Mannschaft später an der Fußballschule des SC Freiburg als Trainer – und Ausbilder tätig und die Ex- FCE - Fußballer Brosamer Matthias, Schneider Manuel, Schweizer Martin, Voßler Lars und Weis Bernhard haben alle die fußballerische Ideenvielfalt eines Dieter Rutz erfahren dürfen.
Und weil der Fußball bekanntlich keine Grenzen kennt, so ist es auch nicht
verwunderlich, dass der heute 80 – jährige „Fußball – Unruheständler“ mit stets neuen Ideen auf sich aufmerksam machte. Mit seinen „Crocky - Turnieren“ ist ihm ein bemerkenswerter Durchbruch in mehrfacher Hinsicht gelungen:
In Zeiten, wo man an Schulen und in Vereinen teils verzweifelt versucht, Kindern und Jugendlichen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen einen Zugang zu Sport und Bewegung, damit eben auch zum Fußball zu ebnen, gelingt es einem Dieter Rutz, eine Spiel – und Organisationsform zu entwickeln, die es ermöglicht, dass leistungsstarke Spieler in wechselnden Zusammensetzungen der Teams sogar mit Kindern mit Behinderung Fußball erleben dürfen, Erfolgserlebnisse teilen und so ein echter Beitrag zur Inklusion in dieser Gesellschaft gelingt. Dass die Teilnehmer sich beeindruckend selbst organisieren, keine Schiedsrichter benötigen und jedem echte Teilhabe ermöglichen, das müsste alle Pädagogen an Schulen aufhorchen lassen. Die Eduard – Sprangerschule in Emmendingen/Wasser hat dem 80–jährigen Dieter Rutz auf ihrer Homepage bereits ein kleines Denkmal gesetzt.
Ganz zum Schluss muss man noch über den Kunstmaler, Karikaturisten und
Plakat – und Fahnengestalter Dieter Rutz reden. Sein Multitalent ist auf
Flohmarktplakaten, an den Wänden des Jugendraumes und auf großflächigen
Ankündigungen von FCE – Heimspielen Woche für Woche zu bewundern.
Unermüdlich werkelte er an der Herstellung von Fahnen bei Jugendturnieren,
unvergessen seine Unikate bei den „Young – Master – Turnieren“ in der Karl –
Faller – Halle mit den handgemachten Emblemen und Logos aller
Gastmannschaften aus nah und fern. Oft wurde ich von auswärtigen Besuchern gefragt, wer denn für dieses eindrucksvolle „Rahmenspektakel“ verantwortlich sei und irgendwann machte dann die Vokabel „unersetzlich“ die Runde, wenn man den Verantwortlichen benannt hatte.
Ganz zuletzt will der Verfasser dieses Schreibens nicht unerwähnt lassen, dass
Dieter Rutz in Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Freund und „Hobby –
Partner“ und mitverantwortlichem Jugendbetreuer im FCE, Gerd Deist (leider
vor 2 Jahren verstorben) auch für die eindrucksvollen Karikaturen verantwortlich zeichnet, die dessen Buch über schulische Erinnerungen zu einem großen Erfolg verholfen haben. Ein Multi-Talent wurde soeben 80! Wir Fußballer gratulieren und verneigen uns.

Manfred Voßler
Bild Neithard Schleier

Vor zwei Jahren war der SV Kippenheim auf dem Sprung in die Bezirksliga, unter der Leitung von Sportchef Simon Grahlmann, viele Jahre ein wichtiger Spieler beim FC Emmendingen. Die Mannschaft scheiterte jedoch in den Aufstiegsspielen. Danach übernahmen Peter Müller und Patrick Walz, spielte ebenfalls vor einigen Jahren beim FC Emmendingen und wohnt heute in Ettenheim, die Trainingsleitung. Weil einige Leistungsträger den Verein verlassen hatten, darunter Torjäger Umit Sen zum Verbandsligisten SC Lahr, folgte der Abstieg in die Kreisliga B. In der bisherigen Saison ist die Mannschaft weit hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben und belegt lediglich Platz sieben. Die Verantwortlichen des SV Kippenheim suchen nun einen Trainer für die kommende Saison.

Der neue A-Junioren-Trainer soll in den nächsten Tagen feststehen

Cheftrainer Mark Costa und sein Co Marc Binder sind auch in der kommenden Saison für die erste Mannschaft des FC Emmendingen tätig, das teilte der Vorsitzende Renzo Düringer in einer Pressemitteilung mit. Wir haben unlängst bereits darüber berichtet. Diese Vereinbarung gilt auch für die Bezirksliga. Eine Veränderung wird es dagegen auf der Trainerbank der zweiten Mannschaft geben. Daniel Reisle kehrt zu seinem Heimatverein zurück, für den er sämtliche Jugendteams durchlaufen hat. Als Trainer fungierte er bereits beim SV Bombach, FV Hochburg-Windenreute und bei den Reserveteams der SG Wasser-Kollmarsreute und dem SV Heimbach. Demnächst wird der neue Trainer für die A-Junioren in der Verbandsliga präsentiert.

Die Gemeinde Neuenbürg liegt im Enzkreis und hat etwa 8000 Einwohner. Der Fußballclub, gegründet 1909, spielt in der untersten Liga mit wenig Erfolg. Für die Posten des Kassierers und des Schriftführers konnte niemand gefunden werden, Jetzt haben die Mitglieder beschlossen, daß der Verein, kein Vermögen und keine Verbindlichkeiten, mit sofortiger Wirkung aufgelöst wird. Die Spieler sind sofort für andere Vereine spielberechtigt.

Gustel Riesterer feiert in Freiburg seinen 87. Geburtstag, bei außerordentlich guter Gesundheit. An Ihn können sich nur die etwas älteren Fußballer erinnern. Gustel Riesterer spielte beim ASV Freiburg (damals 1. Amateurliga), von 1959 bis 1961 beim FC Basel und danach bis 1968 bei den Sportfreunden in Freiburg. Trainerstationen waren der SV Tunsel, Bollschweil-Sölden und Ehrenstetten. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin alles Gute!

Im November des vergangenen Jahres wurde das Bezirksliga-Spiel zwischen dem SC Konstanz-Wollmatingen und Anadolu Radolfzell vorzeitig abgebrochen. Danach gab es in der Schuldfrage große Diskussionen. Der "Südkurier" hatte darüber ausführlich berichtet. Vor einigen Tagen wurde nun eine Kopie dieses Artikels mit Hetzparolen (beispielsweise "Moslem-Schweinezeug" oder "Abartig, wie sich dieses Muselzeug hier aufführt") versehen und in den Vereinsbriefkasten des Türkischen SV Konstanz befördert. Die Verantwortlichen des Vereines haben die Sache der Polizei übergeben und Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

Nicht nur der SC Pfullendorf trauert um seinen ehemaligen Manager Hans-Hermann Krane, der im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Dieser Mann hat den SC Pfullendorf geprägt und war wesentlich am sportlichen Aufstieg beteiligt. Viele Jahre spielte der SC Pfullendorf in der dritthöchsten Liga. Hans-Hermann Krane wirkte ehrenamtlich und brachte beträchtliche Eigenmittel in den Verein. Eine Verpflichtung aus der hiesigen Region: Torjäger Pascal Stadelmann wechselte 2008 vom FC Emmendingen zum SC Pfullendorf. Stolz war Hans-Hermann Krane darauf, daß die erste Trikotwerbung mit dem damaligen Hauptsponsor ALNO vom südbadischen Fuballverband genehmigt wurde.

Die Ringer des Verbandsligisten haben Hans Kretschmann als Greco-Trainer verpflichtet. Damit hat Trainer Patrick Mühlke die erforderliche Unterstützung und kann sich verstärkt dem Freistil-Training widmen. Hans Kretschmann war früher beim SV Eschbach und zuletzt Trainer bei der RKG Freiburg in der Bundesliga. Das hat der AC Gutach-Bleibach mitgeteilt.

Der Oberligist FC 08 Villingen hat dem früheren kamerunischen Nationalspieler Somen Tchoyi abgesagt. Der 35-Jährige hat im Testspiel am vergangenen Samstag zwar technisch hervorragende Fähigkeiten bewiesen, im läuferischen Bereich würde es jedoch nicht für die Oberliga reichen. Der FC 08 Villingen ist weiterhin auf der Suche für den offensiven Bereich.