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Eine ungewöhnliche Pokal-Idee

Der Saarländische Fußballverband will seinen Landespokal trotz Corona zu Ende bringen. Von den 64 Mannschaften, die noch im Rennen sind, sollen 61 freiwillig auf eine weitere Teilnahme verzichten. Der Pokalsieger soll nur noch unter den drei Profi-Teams, dem 1. FC Saarbrücken, SV 07 Elversberg und dem FC 08 Homburg ausgespielt werden. Im Gegenzug verzichten die Profis auf DFB-Pokaleinnahmen. Die Gründe dafür: Nach dem Saisonabbruch müßten die Vereine vielleicht nur für ein Spiel die ganze Maschine hochfahren. Zudem sei immer noch nicht absehbar, wann die Amateure wieder spielen und trainieren dürfen und bis zum 29. Mai 2021 müssen die beiden Finalteilnehmer feststehen, weil die ARD den Finaltag der Amateure überträgt. Nur wenige Vereine sind mit diesem Plan nicht einverstanden, darunter ist ein Oberligist, der mit etwas Losglück durchaus eine Chance für das Finale sieht. Die endgültige Entscheidung sei nur noch Formsache und soll bis zum 14. April 2021 fallen. Ebenfalls wird dort der Spielmodus mit den drei Vereinen festgelegt. In den aktuellen Corona-Zeiten fand dieser Plan breite Zustimmung. Einige Vereine erklärten, daß sie nach dem Saisonabbruch ohnehin kein Interesse mehr an diesem Wettbewerb hätten.