Springe zum Inhalt

Also doch! Darüber haben wir schon vor einiger Zeit zumindest spekuliert. Josef Tohmaz wechselt vom Bezirksligisten FC Heitersheim, davor beim FC Waldkirch, als spielender Co-Trainer zum Landesligisten FV Herbolzheim. Trainer Jano Nothstein freut sich auf die Zusammenarbeit. Vom FC Emmendingen kommt der 24-jährige David Danilov, ein Innenverteidiger, zweikampfstark und mit einem intelligenten Spielaufbau. Mit weiteren Spielern wird derzeit noch gesprochen.

Der Verbandsligist FC Teningen ist weiter auf der Suche nach einem spielenden Co-Trainer. Das hat der erste Vorsitzende Thomas Hodel bestätigt. Jonus-Yannick Bonsu wird den Verein verlassen und will zukünftig für den Verbandsligisten FC Auggen spielen.

Torhüter Andrea Hoxha, albanischer U21-Nationalspieler, verläßt den Oberligisten FC 08 Villingen und will in den Profibereich. Dem 21-Jährigen sollen mehrere Angebote vorliegen.

Die DJK Villingen profitiert vom Saisonabbruch und bleibt ein weiteres Jahr in der Verbandsliga. Nun ist auf der Baar ein personeller Umbruch geplant. Dabei setzt die DJK vornehmlich auf die Jugend, dabei seien acht starke Spieler aus dem Kader der A-Junioren.

Hans Gerber, der frühere Vorsitzende des SV Mundingen hatte noch eine weitere Nachricht parat. Insgesamt stoßen für die kommende Saison neun eigene A-Junioren zu den Aktiven. Nicht erfreut ist er, weil die zweite Mannschaft möglicherweise die Meisterschaft errungen hätte, mit späteren Punktspielen gegen den SV Heimbach, FV Windenreute und den FC Teningen II.

Zum zweiten Mal in Folge wird eine Saison vorzeitig beendet. Die aktuellen Inzidenzzahlen ließen einen Re-Start bis zum 9. Mai 2021 nicht mehr zu. Ganz abgeschlossen ist die Saison 2020/21 jedoch noch nicht. Die Verantwortlichen des SBFV suchen noch nach einem Pokalmodus, denn neun Vereine hoffen immer noch auf den "Finaltag der Amateure" am 29. Mai 2021. Möglich wären vielleicht Spiele ohne Zuschauer. Und dann steht noch ein Aufstieg von Oberligisten im Raum, die gerade einmal acht oder neun Spiele absolviert haben. Dafür müßten dann Regionalligisten absteigen, die teilweise trotz großen Problemen eine ganze Saison durchgezogen haben. Das geht eigentlich gar nicht!

Reaktionen auf den Saisonabbruch:

Arno Kiechle, BFA-Mitglied und Staffelleiter: Die Planungen für die neue Saison haben noch Zeit, wir werden sehen, was für Überraschungen noch auf uns zukommen. Ich fange erst an zu planen, wenn ich definitiv weiß, wann und mit wem alles weitergehen soll. Vielleicht hören Mannschaften freiwillig auf, aus welchen Gründen auch immer.

Karlheinz Hinn, Pressesprecher des Verbandsligisten FC Waldkirch: Das war zu erwarten. Es ist natürlich sehr schade, aber sicher alternativlos. Das ganze ist sehr bedrückend. Wie sich das langfristig auf den Vereinssport auswirken wird, muß man abwarten.

Renzo Düringer, Vorsitzender des Bezirksligisten FC Emmendingen: Keiner weiß, ob und wann die nächste Saison beginnen kann. Daß eine dritte Spielzeit ohne eine sportliche Wertung folgt, ist nicht auszuschließen. Ich hätte es besser gefunden, wenn der Verband Geduld bewahrt hätte und die Saison fortgesetzt hätte, wenn immer das auch möglich ist. Natürlich ist aber auch klar, daß die Interessenlage der Vereine so ist, daß ein Abbruch ohne Wertung bevorzugt wird, denn die halbe Liga ist vom Abstieg bedroht. So lange jedoch jeden Tag Menschen sterben, sind die Probleme des Amateurfußballes nebensächlich.

Thomas Hodel, Vorsitzender des Verbandsligisten FC Teningen: Nach einer so langen Zeit, wie der Spielbetrieb jetzt ausgesetzt wurde, ist der Abbruch das einzig Richtige. Die Vereine können sich jetzt ohne Druck auf die neue Saison vorbereiten. Ganz wichtig wäre es, wenn Zuschauer zu den Spielen kommen können.

Fritz Zimmermann, Doppelpass-Mitbegründer, Medienbeauftragter im Fußballbezirk Freiburg und Beisitzer Freizeit- und Breitensport im Südbadischen Fußballverband: Das ist sicher die wohl einzig richtige Entscheidung. Viel schlimmer sehe ich aber die Tatsache, daß den Vereinen die lebensnotwendigen Veranstaltungen zum zweiten Mal in Folge wegbrechen. Beispielsweise das Pfingstsportfest in Stegen und die Beachparty des SC Freiamt. Ganz schlimm ist die Situation für die Kinder und Jugendlichen, die dem Fußballspielen nicht nachgehen können. Noch etwas zum Spielbetrieb: Man hätte die abgebrochene Saison mit in die neue Spielrunde nehmen können. Gespannt bin ich auf die Entscheidung über einen möglichen Aufstieg aus der Oberliga.

Rolf Teske, früher Vorsitzender beim FC Emmendingen: Eine vernünftige Entscheidung, die schon früher hätte fallen müssen. Ich bedauere die Verantwortlichen, die sich jetzt um die Kaderplanung kümmern müssen.

Markus Wunderle, Schriftführer beim Verbandsligisten SV Endingen: Diese Lösung ist bei der momentanen Lage aus unserer Sicht die einzig vernünftige.

Hans Gerber, viele Jahre Vorsitzender beim SV Mundingen: Daß die Runde abgebrochen wurde, kommt für mich nicht überraschend. Wirtschaftlich trifft das alle Vereine hart, sportlich den einen mehr, den SV Mundingen, und den anderen weniger. Der SV RW Glottertal hat jetzt wieder Glück. Das sind nur zwei Beispiele. Warum aber die nächste Saison bereits Ende Juli beginnen soll, ist für mich ein Rätsel. Zunächst muß es erst wieder möglich sein, ein normales Training zu organisieren.

Albrecht Wahl, viele Jahre Spielausschußvorsitzender beim FV Herbolzheim: Auch für mich gibt es für den Abbruch keine Alternative. Eine Fortsetzung der Saison unter "Bundesliga-Bedingungen", ohne Zuschauer und Corona-Tests unter der Woche, ist für die Amateurvereine überhaupt nicht machbar.

Tevfik Ceylan, Spielertrainer beim Schwarzwälder Bezirksligisten FC Bräunlingen: Diese Entscheidung ist bitter für uns und ich bin stinksauer. Ich hätte mir etwas anderes gewünscht. Der Verband hat die einfachste Lösung gesucht und hat`s jetzt gemütlich. Für uns war die Saison für die Katz.

Marco Ketterer, Spielertrainer beim FC Sexau (Kreisliga A): Für die Trainer und Spieler ist es natürlich frustrierend, daß die zweite Saison hintereinander abgebrochen wird. Aber ich finde den Abbruch die richtige, wenn auch bittere Entscheidung. Bei uns hat der komplette Kader für die neue Saison zugesagt. Wir können entspannt und mit Vorfreude der Zukunft entgegenblicken. Wir müssen die lange Fußballabstinenz aber auch als Chance sehen, weil die Leute merken, wie sehr der Amateurfußball am Wochenende fehlt und die Sportplätze irgendwann wieder von mehr Zuschauern besucht werden.

Alwin Schneider, Sportvorstand beim SC Reute (Kreisliga A): Bei diesen Zahlen hätte eine Weiterführung keinen Sinn gemacht. Leider können der "Regiocup" und wahrscheinlich auch das Oktoberfest wieder nicht stattfinden. Da fehlen uns wichtige Einnahmen. Ich persönlich wäre dafür, daß erst im September wieder gestartet wird, damit eine richtige Vorbereitung möglich ist. Wie alles wirklich noch verläuft,  weiß aktuell jedoch noch keiner. Was die neue Runde personell betrifft, haben wir abgeschlossen. Zur Erinnerung: Thomas Bober kommt von der SG Rheinhausen, Mario Hess vom FV Herbolzheim und Thomas Wild vom SV Jechtingen. Außer Rino Saggiomo (Spielertrainer beim FV Sasbach) haben alle Spieler dem SC Reute für eine weitere Saison zugesagt.

 

Der TSV Schott Mainz wirbelt den Bahlinger SC durcheinander, titelt die "Mainzer Zeitung". Santiago Fischer erzielt seinen 17. Saisontreffer

Ein Anwärter auf den Aufstieg in die 3. Bundesliga hat sich wohl aus dem Rennen verabschiedet. Der TSV Steinbach-Haiger, nun seit fünf Spielen ohne Sieg, unterlag beim SC Freiburg II mit 0:1, der damit dem Aufstieg noch näher gekommen ist. Mit dem SC Freiburg II und Borussia Dortmund U23 (Regionalliga West), stehen zwei Bundesliga-Nachwuchsteams vor der 3. Liga.

Die Spiele am Samstag:
FC Gießen - Kickers Offenbach  0:2
SSV Ulm 1846 - TSG 1899 Hoffenheim II  4:1
SV 07 Elversberg - FSV Frankfurt  2:2
TSV Schott Mainz - Bahlinger SC  3:1
VfB Stuttgart II - SG Sonnenhof Großaspach  0:2
FC 08 Homburg - Astoria Walldorf  3:1
Eintr. Stadtallendorf - FSV Mainz 05 II  3:2
Hessen Kassel - VfR Aalen  1:1
FK 03 Pirmasens - TuS RW Koblenz  1:1
Bayern Alzenau - TSG Balingen  2:3

Am Sonntag:
SC Freiburg II - TSV Steinbach-Haiger  1:0

Auch das Spieljahr 2020/21 wird annulliert, ohne Auf- und Absteiger

Das hat der Vorstand des Südbadischen Fußballverbandes einstimmig beschlossen. Diese Entscheidung war überfällig und viele Vereine haben sich gefragt, auf was der Verband eigentlich so lange gewartet hat. Die Pokalwettbewerbe sind davon vorerst nicht betroffen. Vielleicht wird der SBFV-Rothaus-Pokalsieger erst im Juni mit Spielen ohne Zuschauer ermittelt, der dann am DFB-Pokal teilnehmen darf. Die neue Saison 2021/22 soll Ende Juli beginnen. Sicher noch mit einem kleinen Fragezeichen versehen.

Auch wenn möglicherweise erst in sechs Monaten wieder gespielt werden darf, rüsten verschiedene Vereine weiter auf, trotz finanziellen Einbußen. Der SV Linx, der durch den Abbruch der Saison weiterhin in der Oberliga spielen darf, bastelt emsig und hat einen weiteren Neuzugang präsentiert. Der 28-jährigen Oguzhan Tasli kommt ins Hans-Weber-Stadion, der bereits beim SC Freiburg II, der TSG 1899 Hoffenheim II, 1. CfR Pforzheim und beim SV Oberachern am Ball war.

Der Traditionsclub FC Singen 04 will endlich wieder in die Verbandsliga und hat Manuel Stark vom FC Kreuzlingen/CH an Land gezogen. Der heute 31-Jährige spielte bis 2019 drei Jahre beim Oberligisten FC 08 Villingen und kehrt jetzt in den Hegau zurück. Der dortige Spielertrainer Christian Jeske, der mit ihm beim FC 08 Villingen gespielt hat, freut sich riesig auf diesen Spieler.

Der 42-Jährige löst beim Kreisliga-A-Ligisten den bisherigen Trainer Claus Kraskovic aus Teningen ab. Zuvor war Frank Kocur bei der SG Broggingen-Tutschfelden (Kreisliga B) und bei der SG Weisweil-Forchheim (Kreisliga A). Als Spieler zunächst bei den A-Junioren des SC Freiburg, bei den Oberligisten Bahlinger SC und FC Teningen, sowie bei der SG Wasser-Kollmarsreute. Frank Kocur fungiert in Kappel a. Rh. als Spielertrainer und wird an der Seitenlinie von Maik Fritzsche (39) unterstützt, wie in Broggingen-Tutschfelden.

Mohammed Aslan wechselt vom Verbandsligisten FC Auggen zum Landesligisten VfR Hausen. So eine Information an den Regioamateur.

Beim Landesligisten FSV Rheinfelden hat Trainer Christian Jäger (45) völlig überraschend aufgegeben und nennt private Gründe für seine Entscheidung. Christian Jäger kam erst im vergangenen Sommer vom schweizerischen FC Rheinfelden. Noch in diesem Monat will der FSV, der vermutlich auch in der kommenden Saison in der Landesliga spielen wird, einen Nachfolger präsentieren.

Der TuS Binzen, mit einer der schönsten Sportanlagen am Oberrhein, rüstet weiter auf. Vom Verbandsligisten FC Auggen (dort seit 2018) kommt Torjäger Nils Mayer zum Kreisliga-A-Ligisten, der den Aufstieg in die Bezirksliga anstrebt. Erster Vorsitzender beim FC BInzen ist übrigens der frühere Verbandsligaschiedsrichter Volker Scherer, als Trainer wirkt Karl-Frieder Sütterlin, bereits beim FV Lörrach-Brombach in verschiedenen Funktionen tätig.

Am Freitag tagt offenbar das Präsidium des südbadischen Fußballverbandes und danach wird erwartet, daß die seit November 2020 unterbrochene Saison endgültig zu den Akten gelegt wird. Bis dahin müssen noch einige schwierige Punkte geklärt werden. Auf- und Abstieg, Pokalwettbewerb und der zeitliche Beginn der Saison 2021/22 beispielsweise. Sicher können sich danach nicht alle Vereine mit den notwendigen Entscheidungen anfreunden.

Der Saarländische Fußballverband will seinen Landespokal trotz Corona zu Ende bringen. Von den 64 Mannschaften, die noch im Rennen sind, sollen 61 freiwillig auf eine weitere Teilnahme verzichten. Der Pokalsieger soll nur noch unter den drei Profi-Teams, dem 1. FC Saarbrücken, SV 07 Elversberg und dem FC 08 Homburg ausgespielt werden. Im Gegenzug verzichten die Profis auf DFB-Pokaleinnahmen. Die Gründe dafür: Nach dem Saisonabbruch müßten die Vereine vielleicht nur für ein Spiel die ganze Maschine hochfahren. Zudem sei immer noch nicht absehbar, wann die Amateure wieder spielen und trainieren dürfen und bis zum 29. Mai 2021 müssen die beiden Finalteilnehmer feststehen, weil die ARD den Finaltag der Amateure überträgt. Nur wenige Vereine sind mit diesem Plan nicht einverstanden, darunter ist ein Oberligist, der mit etwas Losglück durchaus eine Chance für das Finale sieht. Die endgültige Entscheidung sei nur noch Formsache und soll bis zum 14. April 2021 fallen. Ebenfalls wird dort der Spielmodus mit den drei Vereinen festgelegt. In den aktuellen Corona-Zeiten fand dieser Plan breite Zustimmung. Einige Vereine erklärten, daß sie nach dem Saisonabbruch ohnehin kein Interesse mehr an diesem Wettbewerb hätten.

Ohne zu wissen, wann und in welcher Liga das Spiel stattfindet und wer der Gegner sein wird, verkauft der Zweitligist VfL Osnabrück bereits Tickets für das erste Heimspiel ohne coronabedingte Zuschauerbegrenzungen. Das letzte Heimspiel mit voller Zuschauerauslastung liegt mehr als ein Jahr zurück.

Nach dem Kreisliga A-Spiel zwischen SFE Freiburg und den Spfr. Grißheim (3:3) am 9. September 2018 wurde Schiedsrichter Marvin Holdermann nach Spielende von Besuchern aus Grißheim beleidigt und vielleicht auch körperlich angegangen. Möglicherweise war auch der Schiedsrichter nicht ganz unschuldig an den Entwicklungen nach Spielende. Das Sportgericht fällte danach ein Urteil, das nicht ganz nachvollziehbar ist. Die Spfr. Grißheim mußten drei Spiele unter Ausschluß der eigenen Zuschauer bestreiten. Daheim gegen Opfingen und Kappel, auswärts in Gundelfingen-Wildtal. Wie die Umsetzung des Urteiles richtig überprüft werden konnte, bleibt vielleicht das Geheimnis der Sportrichter. Bei einem Spiel in Grißheim soll jedenfalls auch der Bezirksvorsitzende extra angereist sein. Und noch eine Zugabe: Für beide Heimspiele reisten die Schiedsrichter aus dem Bezirk Oberrhein an. Übrigens: Der Clubheim-Wirt in Gundelfingen, ein Bruder von Ex-FIFA-Schiedsrichter Karl-Heinz Tritschler, will angeblich überprüfen, ob wegen den Umsatzeinbußen geklagt werden kann. Beide Sportrichter sind Rechtsanwälte . . .

Der FV 04 Würzburg, aktuell Vierter in der Bayernliga, muß möglicherweise in die Insolvenz. Sinkende Zuschauerzahlen und Sponsorengelder sind für ein sechsstelliges Minus auf dem Konto verantwortlich. Eine Agentur, welche die Suche nach Sponsoren übernehmen wollte, stellte 250.000 Euro in Aussicht. Herausgekommen ist jedoch nicht viel, die geringen Mehreinnahmen hätten gerade gereicht, diese Agentur zu bezahlen. Der Verein hat nach eigenen Angaben keine geeigneten Leute, die sich um mögliche Sponsoren kümmern.

Ab und zu ist ein Trainerwechsel erfolgreich. Nach zwölf Niederlagen in Folge hatte Oberliga-Schlußlicht Germania Friedrichstal seinen Trainer entlassen. Ergebnis: Ein 2:0-Sieg gegen die TSG Backnang.

In der Verbandsliga Südbaden und in der Landesliga Staffel 2 ist die Hinrunde beendet. Noch drei Rückrundenspiele, dann ist Winterpause bis zum 9. März 2019. Dann wird erfahrungsgemäß neu gestartet, manches Team sicher mit dem einen oder anderen Neuzugang, oder vielleicht auch mit einem anderen Trainer. Im Frühjahr werden Punktepolster verspielt und Rückstände noch aufgeholt.
Was wäre, wenn jetzt schon Schluß wäre? Der Freiburger FC wäre ohne Relegationsspiele in der Oberliga und der 1. FC Rielasingen-Arlen müßte sich gegen die Zweiten aus Baden und Württemberg qualifizieren. Die Mannschaft vom Bodensee will jedoch unbedingt direkt aufsteigen. Mit dem vorhandenen Spielermaterial ist das gut möglich. Dann müßte der Freiburger FC in seine dritte Aufstiegsrunde innerhalb von drei Jahren.
Im Abstiegskampf kann es den Bezirk Freiburg hart treffen, den mit dem FSV RW Stegen, FC Waldkirch und überraschend auch dem FC Denzlingen stehen drei Mannschaften aktuell auf Abstiegsplätzen. In diesem Fall müssen vier Vereine aus der Landesliga Staffel 2 zurück in die Bezirksliga. Der FC Emmendingen, FC 08 Tiengen, FC Freiburg-St. Georgen und der FSV Rheinfelden. Dem FC Emmendingen fehlen satte vierzehn Punkte zum ersten Nichtabstiegsplatz, den im Moment der SV Kirchzarten belegt. Und wer wird Meister? Vieles spricht für den SV Weil, fünf Punkte vor dem FFC II und gar sieben vor dem VfR Hausen.

Oberliga-Schlußlicht Germania Friedrichstal hat sich am Sonntag nach dem 1:6 in Oberachern von seinem Trainer Marcelus Noukiatchom verabschiedet. Der Aufsteiger hat in den bisherigen 14 Spielen nur einmal gewonnen, am dritten Spieltag mit 2:0 gegen Norm. Gmünd, und hat zuletzt elfmal hintereinander verloren. Vorerst bis zur Winterpause übernimmt Frank Zürn (50), Trainer der deutschen Gehörlosen-Nationalmannschaft.

Marcel Yahyaijan, der 26 Jahre alte Jugendkoordinator und Trainer der U23 des FC 08 Villingen hat in Duisburg die Prüfung zur DFB-Elite-Jugend-Lizenz erfolgreich bestanden. Das ist ein neuer Baustein zwischen B- und A-Lizenz. Dieser Trainerschein gilt bis zur Oberliga.

Der Bezirksligist FC Wehr entschuldigt sich. Der Kassierer hatte einem sehbehinderten Besucher das Eintrittsgeld abgenommen.

Neno Rogosic, früher Spieler beim SSV Ulm 1846 (2. Liga) und bei den Regionalligsten VfR Aalen und SC Pfullendorf hat die Trainingsleitung beim Bezirksligisten Independiente Singen übernommen.

Gerd Basler aus Ottmarsheim im Elsaß, Beisitzer in Schiedsrichter-Gruppe Süd und Bezirksbeobachter, hat auf die Meldung geantwortet, daß am vergangenen Sonntag  vier von acht Bezirksligaspielen in den Austausch gegeben wurden. Der Bezirk Freiburg habe genügend "Fische im eigenen Teich", sogar bis hin zur Bundesliga!

Manfred Voßler, früherer Vorsitzender des FC Emmendingen und Mitgründer der "Initiative 2000", wird 70 Jahre alt. Gefeiert wird übrigens im hoffentlich sonnigen Portugal.

Joachim Trautwein, Trainer beim Bahlinger SC, FC Emmendingen, SC Reute und zuletzt beim FV Fahrnau, feiert seinen 60. Geburtstag. Aktuell ist Joachim Trautwein in der Jugendabteilung des FC Auggen tätig.

Beiden Jubilaren herzliche Grüße und weiterhin alles Gute!