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Endspiel am 30. Mai 2019 um 17.00 Uhr In Hausen a. d. M.
SFE Freiburg - FV Sasbach

Finale der Frauen um 14.00 Uhr:
SC Eichstetten - Spfr. Oberried

Das Halbfinale an Ostern:
SFE Freiburg - Spfr. Oberried 0:2 (0:1)
SG Herbolzheim - SC Eichstetten 1:4 (0:3)

Im Bezirk Offenburg gewann der SV Oberschopfheim das Pokalfinale gegen den SV Oberharmersbach vor 2600 Zuschauern mit 4:2 (2:0).

0:0 im Nachholspiel beim 1. Göppinger SV vor 4000 Besuchern.

Bahlinger SC  - FC 08 Villingen  3:0 (3:0)
Schiedsrichter: Dennis Boyette (Schwetzingen/BFV)

Der Bahlinger SC hat seine Serie fortgesetzt, seit zwölf Spielen ohne Niederlage, und grüßt zumindest bis am Ostermontag als Tabellenführer. An diesem Tag bestreiten die Stuttgarter Kickers das Nachholspiel beim 1. Göppinger SV und dort reicht ihnen bereits ein Punkt für die Rückkehr an die Spitze.

1. CfR Pforzheim - SV Linx  4:4 (2:2)
Schiedsrichter: Felix Ehing (Engen)

Normannia Gmünd - FV Ravensburg 1:4 (1:1)
Schiedsrichter: Marc List (Mochenwangen/WFV)

SV Oberachern - SSV Reutlingen  4:0 (0:0)
Schiedsrichter: Sascha Kief (Reilingen(BFV)

TSV Ilshofen - Germania Friedrichstal 2:2 (2:0)
Schiedsrichter: Stefan Fimpel (Bad Waldsee/WFV)

Am Ostermontag um 14.00 Uhr:
1. Göppinger SV - Stuttgarter Kickers  0:0
Schiedsrichter: Tobias Eisele (Sindelfingen/WFV)

Nach dem Oberligisten FC 08 Villingen steht auch der 1. FC Rielasingen-Arlen im Endspiel um den SBFV-Rothaus-Pokal, das am 25. Mai 2019 ausgetragen wird. Der Verbandsliga-Tabellenführer hat die Hürde beim Landesligisten DJK Donaueschingen souverän gemeistert und gewann mit 3:0 (1:0). Torschützen vor etwa 1200 Besuchern waren Sebastian Stark (17.), Nedzad Plavci (49.) und Thomas Kunz (64.). Schiedsrichter Marvin Maier aus Windschläg hatte keine Probleme. Wo das Endspiel stattfinden wird, soll zeitnah entschieden werden.

Im Duell der Oberligisten gewann der FC 08 Villingen das SBFV-Rothaus-Pokal-Halbfinale gegen den SV Linx vor 1200 Zuschauern mit 2:1 (1:1, 1:1) n. V. Vor der Pause waren Benedikt Haibt für den FC 08 Villingen und Adrian Vollmer, der einen Foulelfmeter verwandelte, für den SV Linx erfolgreich. Fünf Minuten vor Ende der Verlängerung sorgte schließlich Umut Sönmez für den Siegtreffer der Platzherren. Insgesamt gesehen war es ein etwas glücklicher Sieg für den FC 08 Villingen in einem packenden und jederzeit ausgeglichenen Spiel, das von Schiedsrichter Jonas Brombacher aus Kandern gut geleitet wurde.

In der Kreisliga A Staffel II stehen sich um 19.00 Uhr der SV Kappel (10.) und die SpVgg. Buchenbach (16.) gegenüber. Schiedsrichter der Begegnung ist Robert Drews aus Freiburg.

Der FC Teningen, mit guten Aussichten auf den Wiederaufstieg in die Verbandsliga, hat sich beim FC Emmendingen bedient. Von den Verbandsliga- A-Junioren kommt Sevilon Musah, der in der bisherigen Saison neun Treffer erzielt hat.

Joachim "Jockel" Kiefer übernimmt ab sofort die sportliche Leitung beim Bezirksligisten SV Solvay Freiburg, der nach wie vor um den Klassenerhalt kämpfen muß. Joachim "Jockel" Kiefer war bereits als Trainer dort tätig und kennt also die Strukturen des Vereines. Bis Oktober 2018 war Joachim "Jockel" Kiefer Trainer beim Landesligisten SC Wyhl, davor bei den Bezirksligisten Spfr. Oberried und SV Wasenweiler.

Als Cheftrainer der U19 und als Sport-Koordinator beim Oberligisten FC 08 Villingen. Außerdem übernimmt Reiner Scheu im Jugendbereich die Trainerausbildung. Die A-Junioren sollen nach 2008 schnellstens wieder in die Oberliga. Zuletzt war Reiner Scheu bis zum Ende der vergangenen Saison Trainer beim FC Bad Dürrheim.

Hennef/Spiez, 09. April - Im schweizerischen Spiez werden morgen Abend (Mittwoch, 10. April) die Sepp-Herberger-Urkunden verliehen. 13 Preisträger erhalten in den Kategorien Behindertenfußball, Resozialisierung, Schule und Verein, Fußball Digital sowie Sozialwerk die mit Geld- und Sachpreisen in einer Gesamthöhe von 58.000 Euro dotierten Auszeichnungen. Platz eins in der Kategorie Schule und Verein belegt der FC Emmendingen 03. Der Journalist Rainer Kalb stellt den Sieger vor.

Dieter Rutz ist viel gereist in seinem Leben, und er ist dabei viel herumgekommen. Überall, wo er war, hat er aufmerksam zugeschaut und sich Sachen angeschaut, die er für gut befunden hat. So war das auch mit der Spielform „Crocky“, die er bei seinem Schul- und Vereinsprojekt des FC Emmendingen in fabelhafter Art und Weise umgesetzt hat. „Ich war in den Niederlanden, in Enschede, und habe das dort gesehen. Ich habe gefragt, wie es denn heißt. Aber die rollen die Wörter ja so schön, nach dem vierten Mal habe ich nicht mehr getraut, nachzufragen. Und so ist es bei 'Crocky' geblieben“, erklärt er schmunzelnd das Zustandekommen des Namens.

Dieser ist im badischen Raum längst ein Begriff und der mehr als rüstige 80-Jährige ist derjenige, „der das Ganze verbrochen hat“, meint er scherzend. Die Grundidee wurde von Rutz geboren, weil es darum ging, noch mehr Jugendliche an den Fußball heranzuführen. So sprach er Schulen an und fragte nach, ob das eventuell etwas für sie sei. Die Idee von „Crocky“ ist ganz einfach. Kinder und Jugendliche können sich melden und teilnehmen. Es wird auf Kleinspielfeldern gekickt, aber es gibt keine festen Mannschaften, „sondern nach jedem Spiel werden die Teams neu zusammengestellt“, berichtet Rutz.

Teams werden nach jeder Runde neu zusammengestellt
Für jeden Sieg beim „Crocky“ gibt es 20 Punkte, dazu Extrapunkte für jedes Tor. Gespielt werden jeweils 15 Minuten. Wer also zum Beispiel 6:2 gewinnt, erhält insgesamt 26 Punkte, die Kinder der unterlegenen Mannschaft zwei. Da aber die Teams immer neu zusammengestellt werden, gibt es keinen Verdruss, denn auch die vermeintlichen Außenseiter haben eine gute Chance, am Ende die Nase vorne zu haben. „Ich nenne die Kinder, die vielleicht besser als die anderen sind, immer 'Profis'. Aber die größte innere Freude ist es für mich, wenn am Ende ein Mädchen gewinnt, das keiner auf der Rechnung hatte“, sagt Rutz schelmisch.
Gespielt wird im Übrigen auf einem ganz normalen Fußballfeld, das abgesteckt wird in Kleinfeldern mit Ausmaßen von 30 mal 40 Metern. Diese sind nach Buchstaben sortiert. Auf einem großen Plakat steht der Name des jeweiligen Spielers und der wird dann einem Feld zugeteilt. So funktioniert „Crocky“. Gespielt wird auf die kleinen F-Jugend-Tore. Rund 80 Kinder sind gleichzeitig im Einsatz.

Alle können mitspielen
Das ist aber noch längst nicht alles. Denn die Spielform ermöglicht es auch Spielern mit Handicap, mitzuwirken. „Der Vater eines geistig behinderten Kindes hat das gesehen und war begeistert. 'Genau so etwas haben wir gesucht', sagte er“, skizziert Rutz, der zunächst – wie er eingesteht – Bedenken hatte, ob das funktionieren könnte: „Es hat mich schon Überwindung gekostet, aber die Kinder haben mich überrascht. Es war viel einfacher als gedacht. Einfach super. Das war zu einer Zeit, als noch keiner von Inklusion geredet hat. Hier spielen junge und ältere, dicke und dünne Kinder zusammen, es macht einfach Freude.“
Auch ältere Menschen mit Handicap können mitwirken, es gibt in der Regel immer zwei Altersgruppen von ganz Kleinen bis zu den 16-Jährigen. Schiedsrichter werden bei den Spielen nicht benötigt, es gibt aber immer einen Beobachter der Partien. In diesem Jahr gibt es am 29. Mai und am 1. Juli sowie im September wieder Veranstaltungen. Rutz hat alles schon geplant, kann aber natürlich das ganze Event nicht alleine stemmen. „Ich hole mir dann Unterstützung. Auch meine Tochter macht mit. Und die Lehrer müssen natürlich auch eingespannt werden“, so Rutz.

Kooperationen mit nahezu allen Emmendinger Schulen
Das Projekt ist in der Region einzigartig und soll auch dazu beitragen, interessierte Kinder an regionale Fußballvereine zu vermitteln. Ganz besonders stolz ist Rutz auch auf das vielfältige Engagement „seines“ FC Emmendingen im Bereich Schule und Verein. Der Klub arbeitet mit nahezu allen Emmendinger Schulen und vier Kindergärten umfangreich zusammen. So bietet der Verein Fußball-AGs und Programme in der Ganztagesbetreuung in den Schulen an. Darüber hinaus werden Schülerpraktika im Verein offeriert und unterschiedliche Schulmeisterschaften organisiert. In den Kindergärten ist der Verein mit einer „Ballschule“ präsent. „Es ist einfach toll, wie viel der FC Emmendingen bereits für die Gesellschaft getan hat“, meint Rutz stolz. Dem kann nur zugestimmt werden. Das Engagement des südbadischen Klubs ist nicht nur vorbildlich, sondern auch beispielhaft für alle.

Der mit 5.000 Euro dotierte erste Preis bei den Sepp-Herberger-Urkunden 2019 geht in der Kategorie Schule und Verein an den FC Emmendingen 03. Es folgen auf den Plätzen zwei und drei der Kreisschiedsrichterausschuss Paderborn (Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen) und der SV Kaster 1993 aus dem Fußball-Verband Mittelrhein.

Quelle:  SPP SportPressePortal

Der Oberligist hat am vergangenen Freitag mit zahlreichen geladenen Gästen seine VIP-Lounge eingeweiht, für rund 200 Personen. In den kommenden Wochen soll auch die neue Flutlichtanlage installiert werden. Außerdem wurde mit Marcel Yahyaijan ein hauptamtlicher Sportdirektor bestellt, der am 1. Juli 2019 sein Amt antreten wird. Zu seinen Hauptaufgaben zählen die Verbandsarbeit und die Erstellung eines neuen Jugendkonzeptes. Marcel Yahyaijan bleibt weiterhin Trainer der U23 und Assistent von Cheftrainer Jago Maric.