Am 2. Spieltag in der Oberliga Baden-Württemberg war die Ausbeute der südbadischen Vertreter mager. Nur der SV Oberachern hat sein Spiel gewonnen. Der in Gmünd grandios gestartete FC Teningen und der FC 08 Villingen haben ihre Heimspiele verloren, der Bahlinger SC holte in Pforzheim das dritte Unentschieden, der Türkische SV Singen hatte in Ravensburg zwar die besseren Chancen, kam jedoch nur zu einem 1:1. Die Mannschaft vom Hohentwiel hat bisher überrascht, obwohl fünf Stammspieler den Verein verlassen haben, die in der vergangenen Saison 37 der insgesamt 55 Tore erzielt haben. Der SV Oberachern gewann im torreichsten Spiel des Tages beim KSC II mit 5:3. Der Ex-Denzlinger Anes Vrazalica stand in der Startelf und erzielte ein Tor. Der FC Teningen hat gegen die TSG Backnang trotz dem 1:4 nicht enttäuscht, sagen Beobachter. Schwer wiegt, daß nach dem Spiel in Bahlingen am 5. September, Tom Hodel urlaubsbedingt vier Wochen nicht zur Verfügung stehen soll.
Fast 600 Zuschauer kamen zum Derby zwischen dem Aufsteiger SC Hofstetten und dem "Fast-Oberligisten" SC Lahr, der auf seinen spielenden Co-Trainer Nico Gutjahr verzichten mußte. Den 2:1-Siegtreffer für den SC Hofstetten erzielte Jannik Schwörer in der Nachspielzeit. Fabio Kienast, früher beim Bahlinger SC, erzielte früh die Führung für die Platzherren. "Das ist eine Maschine", sagte ein Zuschauer. Der SC Lahr spielt bereits am Freitag gegen den FC Denzlingen, das erste richtige Spitzenspiel in der noch jungen Saison.
Für den außerordentlich prominent besetzten VfR Hausen ist das 0:0 gegen den Aufsteiger Gundelfingen-Wildtal eigentlich zu wenig. Die regionalligaerfahrenen Spieler harmonieren offensichtlich immer noch nicht. Nach dem Spiel sind sich nach Informationen eines Augenzeugen offenbar zwei Spieler in die Haare geraten.
In der Landesliga hatten die drei Aufsteiger am ersten Spieltag ganz schlechte Karten. Der FC Zell unterlag 1:8, der TuS Lörrach-Stetten 0:5 und die SG Prechtal-Oberprechtal 2:4. Der FC Emmendingen startete in Oberprechtal furios und führte bereits zur Pause mit 4:0, darunter war erneut ein tolles Tor von Marko Radovanovic. In der zweiten Spielhälfte war dann ziemlich Funkstille. Die SG kam besser ins Spiel, erzielte zwei Tore und vergab weitere gute Möglichketen, oder scheiterte am Torhüter. Wer weiß, wenn Schiedsrichter Nico Nemtinow einen weiteren möglichen Foulelfmeter gegeben hätte . . .